Chinas Bilderbuchreise

04. März 2011 von flush.

Hola!!!
Unser Mitreisender China hat uns gebeten, einen eigenen Bilderblog über seine Reise ins Netz zu stellen, damit seine Familie in Frankreich mal sieht, dass es ihm mit seinen teutonischen Freunden gut geht. Er war eher der stille Beobachter der feuchtfröhlichen Runde. Erstaunlicherweise trinkt er als Franzose lieber ein kühles Blondes als einen warmen Roten. Das war schon auf unseren früheren gemeinsamen Reisen zu beobachten. Wir, die Fummelnizers, möchten uns noch einmal für die tolle Zeit mit China bedanken und wir bleiben hoffentlich Freunde fürs Leben.

Stay green!!! … The Fummelnizers

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Ich in BA

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Grenzerhüpfer

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Ich in Montevideo

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HipHopKumpel aus Uruguay

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Ich klaue Schieke die Zichten

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Sucht bleibt Sucht
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Der Grüne Ritt

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Ich und Kumpel Schieke

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Mein Element

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Kuss des Froschkönigs

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In der Wüste I

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In der Wüste II

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In der nicht mehr so trockenen Wüste

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Meine Cousine

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Morgenyoga

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Geburtstagsständchen für Don Axel

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Abschied aus Santiago

La ultima noche

16. Februar 2011 von xxlfighter

Nach und nach trudeln zum letzten Auftritt alle wieder in Santiago ein. Die Jungs von der Beautyfarm haben leider mit einem bösen lautlosen Outbreak Killervirus zu tun, der alle Drei für mindestens 48 h außer Gefecht setzt. Happy Hour Hostal Etage 2 Station 7 Zimmer 12 ist für die restlichen Tage Quarantänestation. Andi Schieke wird sogar wenige Tage später das Tropeninstitut aufsuchen müssen, es geht aber alles gut aus. Putzmunter dagegen die Los Gammlos + iPit, die rastlos durch die Stadt streifen, für zwei Nächte in der abgefahrenen Werkstattwohnung von Chicho und El Padre Pato unterkommen, noch die ein oder andere Party mitnehmen und neue Bekanntschaften schliessen.

Unsere beiden Techniker Jason und Christian bleiben noch ein paar Tage zum Bühnenabbau, wir müssen jetzt leider los. Ein Taxi bringt uns zum Flughafen, auf dem Weg dorthin wird es immer mehr zur Gewissheit - das war’s, die Reise ist zu Ende, die schöne Zeit vorbei, Adios und Ciao. Abschied nehmen, das ist immer wie ein bisschen Sterben. Es folgen 23h Flug. In Tegel holen uns Torsten und Julia bei Minusgraden ab und wenige Stunden später steigt im Yolanda eine kleine Wiedersehensfeier mit unseren deutschen Fans.

Die ersten Tage zu Hause fühlen sich irgendwie komisch an, die Systeme fahren nur langsam hoch. Der Speicher ist noch voll mit Impressionen aus zwei Monaten auf einem anderen Stern. Schnell mal umschalten und wieder in die gewohnte Matrix steigen ist gar nicht so einfach. Die Hauptgedanken kreisen am Ehesten noch um die anstehende Archivierung (Best of 30 GB Foto- und Videomaterial) und das Geschäft danach -  Toursampler gießen, Bandshirts designen, Diavorträge an Unis halten und bei Gelegenheit den allerersten Song fertigstellen (Titel und Text sind fertig, Melodie und Musik fehlen noch).

Wir sagen vielen vielen Dank an alle, die uns, egal ob live oder von der Ferne, auf unserer Reise begleitet und supportet haben und hoffen, dass es ein wenig Spaß gemacht hat, mit uns durch Südamerika zu touren.

Eine unvergesslich schöne Zeit. The Fummelnizers

content: iPit

Zum Vergrößern der Fotos einfach mit der Maus klicken.

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Rummel in Pichilemu

01. Februar 2011 von xxlfighter

Nach drei weiteren Tagen auf Axels Ranch, die für Resteverwertung und Erholung genutzt wurden, ging die Reise für ein paar Tage im Alleingang nach Pichilemu weiter. Der Reiseführer empfahl diesen Küstenort als Surfer- und Partyparadies und so ähnlich war es dann auch. Viele kinderreiche Familien, Pärchen und friedliche Jugendgangs machen hier Urlaub und wollen nur eins - konsumieren. Dafür gibt’s hier ausreichend Gelegenheit - Kutschfahrten, Motodrom, Fahrradverleih, Reiten, Hüpfburgen, Drahtseilabfahrten, Bananenboote, Rundflüge, Spielhallen, Zirkus, Rummel, etliche Imbiss- und Fressbuden, Restaurants, Getränkemärkte, mehrere Polenmärkte, ein paar Surfschulen, vier Diskotheken, Hotels, Jugendherberge, Privatvermietungen, 24h präsente Polizei, eine Tankstelle, eine Bank, eine Post, ein Supermercado, ein brechend voller Strand, trillerpfeifende Bademeister und an jeder dritten Ecke dröhnen übersteuert Werbebotschaften oder die Top 20 der chilenische Charts aus den Boxen (Ohrwurm: Shakira mit ihrem Titel Loca).

Ein paar Rosinen davon picke ich mir raus - frisch gemixte Obstsäfte, sehr gute Empanadas (Teigtaschen mit Füllung), eine Runde Reiten, Strandtag abseits des Trubels, die ersten Versuche im Surfen (nur ins Wasser geflogen, seekrank geworden, trotz Neoprenanzug blaue Lippen, nächsten Tag Muskelkater), die berüchtigte Disco 127 (hier läuft vor der Tanzfläche das Fussball Länderspiel USA - Chile mit Endstand 1:1 während 16 jährige Mädchen mit ihren Eltern zu Popmusik tanzen) und der alten Zeiten wegen aufm Polenmarkt preiswert bei den Metalshirts zugegriffen (Pantera - Cowboys from hell und Iron Maiden - Piece of mind).

Nach drei Tagen ist dann aber auch genug Karussell gefahren. Wollte es sehen, hab’s gesehen, brauch’s aber nicht noch mal sehen. Jetzt ist wieder Santiago drann - letzte Station - das letzte Konzert, die letzte Nacht, ein letztes Mal - Fummelnizers Südamerika Tour.

content: iPit

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Villaricca und Talca Vol. 15

31. Januar 2011 von flush.

„Treffpunkt“ Villaricca y Talca Nachdem wir unter schweren Herzen Culmuyao und Don Axel, den 40, am Montag verließen, verschlug es uns ersteinmal via Chillan nach Temuco. Mittagfassen in Chillan, verspätetes Abendbrot in Temuco. Zur Reisegruppe gehörten noch Don Berte, Don JaNo, Don Chris, Don AnW und Don Fluschikonito.

Aufgrund ‚nichtdurchgeführter’ Reiseplanung schafften wir den Ritt nach Villaricca nicht an einem Tag. Aber dit war och gar nicht so tragisch, da der Regen und die Kälte sich als Gast im Touristenort ein Zimmer genommen hatten. Als ob uns Chile einen Wink mit dem Zaunpfahl geben wollten. In Teutonien herrscht Kälte und so fühlt es sich an, nur noch schlimmer. Da wir aber Gleiches mit Gleichem vergelten, nahmen wir uns ein Zimmer in einer schweizer Unterkunft „Torres Suizzas“ und trotzten den Bedingungen. Aber der Vulkan musste noch auf uns warten bzw. auf die Vulkanfrischlinge. Berte und Fluschikonito wollten es sich nicht zum zweiten Mal antun, obwohl es fantastisch ist. Faulheit siegt!!! Deshalb beschränkten wir uns auf das, was wir können … feiern. Einen ganzen Kuchen beim besten Bäcker Südchiles bestellen, und den in der abendlichen Kneipe ausverschämt bescheißenden deutschlabernden Ober beleidigen gehörte genauso zum Repertoire, wie sich im nächsten Restaurant mit den Köchen und Kellnern zu fotografieren. Der „Treffpunkt“ (ja so heißt er wirklich) in Villaricca wurde für die nächsten Tage unser Headquarter. Superbe Suppe, moderate Preise und hypernett!!! So stellt man sich ein Lokal vor.

Nachdem sich die Wolken und die Kälte verabschiedet hatten, kam, was kommen musste. Die sogenannten Frischlinge erfüllten früh um 6 Uhr (wie es halt üblich ist) auch ihre Pflicht der Vulkanbesteigung mit Bravour. Obwohl sie sich einige Worte der alten Hasen anhören mussten, da sie das erste Drittel mit dem Lift fuhren. Aber geschafft ist geschafft. In der Zeit der Besteigung quälten sich Berte und Fluschikonito mit dem Mountenbike rund um die Stadt durch tolle Landschaft. Und um die Bildung nicht zu kurz kommen zu lassen, informierte sich die Reisegruppe über die Mapuchekultur.

Die Saat war gelegt!!!

Und mit diesem Wissen ging es am nächsten Morgen nach Talca. Dort erwartete uns ein Bild der Zerstörung. Die letzten beiden Erdbeben haben deutliche Spuren hinterlassen. Hostels suchen, wo keine mehr waren. Der Abend endete in einer Kneipe, wo man Trinkgeld entgegennahm, um kein Pop und Mainstream zu spielen. Böses Metal und englische Gitarrenmusik … wir fühlten uns heimisch. Für die ‚Los Gammlos’ (Christian Anders und Sven Ganzanders) nahm der Abend auch kein Ende. Entsprechend harmonisch ging der nächste Split am Morgen über die Bühne. Die Los Gammlos entschieden sich für einen weiteren Aufenthalt in Talca und Santiago, während die Beauinitas ein nahes Wellnessressort bevorzugten. Die Reunion wurde für 3 Tage später festgelegt.

Sven Ganzanders

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Treffpunk Villaricca
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Bestever
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Bikers
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Die Saat
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Freudige Erwartung
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JaNo mal anders
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KK Kuchenkränzchen
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Letzter Abend in Talca
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Pucon
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Tourismus
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The Beach

Im Kibbuz von Don Axel

23. Januar 2011 von andi

Voller Vorfreude auf die bevorstehende Altherrenparty zu Axels 40. erreichten wir das noch vor einem Jahr beim Erdbeben schwer gebeutelte Cobquequra. Das mit Jubelgesaengen und Bier gefeierte Wiedersehen mit den Santiagoniern waehrte die ganze Nacht und auch den naechsten Tag.

Dann aber standen wir schon schwer in den Vorbereitungen auf das Fest. Axel hatte nur auf uns gewartet um dann mal so richtig loszulegen.So mussten wir doch tatsaechlich unsere Bier selber oeffnen und den Sonnenschirm selber verschieben waehrend der Herr in der Gegend rumgondelte, Leute chauffierte, Shoppen ging, Holz pfaehlte, erdbebensichere Zelte aufbaute, Feuer in Lagern verbrannte und Spiele fuer die Ferienlagergruppe organisierte. Aber zwei Sachen waren wichtiger als alle andere - wuerde das Bier und das Essen fuer die angekuendigten 60-70 Personen reichen? Ja Axel, 100 Punkte mit Sternchen, der Suff hat gereicht und das Essen? Na da wurde geschnippelt, gebruzelt und es war nur die Frage welche Kartoffelsalat nach Uromas Rezept wuerde gewinnen. Und dann war da ja noch Jochen (Rest in Peace). Unter heftigen Protesten der anwesenden Tierschuetzer und Vegetarier wurde Jochen (ein Kalb der Gemeinde) seiner Mutter entrissen und auf den Grill gefeuert. Die beiden Argentinier Faustino und Ricardo waren sofort in ihrem Element und so konnten wir Blassnasen aus Alemania mal so ein richtiges Asado bestaunen.

So vergingen die Tage und schwupsdiwups war der 14. da und die Party began zu koecheln. Die chilenische Prominenz gab sich nach und nach die Ehre und kurze Zeit spaeter war es ein schoenes Durcheinander von Jung und Botox, Erdbeerbowle und Pisco, Holzhueftentanz und Sambaryhthmen, Torte und Jochen. Salvis Lobesgesang auf den Jubiliar und ein haushohes Lagerfeuer von Pittiplatsch organisiert rundeten den Abend ab. Die Terasse hielt den Massen stand, zaertliche Bande wurde geknuepft, ein polnischer Abgang nach dem anderen erfolgte und die aufkommende Sonne scheuchte dann auch die letzten Alkoholleichen ins Bett.

Der folgende Tag war dann so wie man es sich schon denken konnte, nein ich raeum mein Zimmer nicht auf, war die Sonne schon immer so hell? ich glaub das letzte Bier war schlecht etc. …und eine Hoipsbotschaft verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Butze steigt aus der Band aus, Ooooha. Ihm war der Erfolg zu Kopf gestiegen und er beschloss sich mit unserem ersten Gruppie Emma aus dem Staub zu machen. Da hat jemand wohl die Deutsch Chilenische Freundschaft wohl etwas zu ernst genommen. Naja, buen viaje dem jungen Glueck und wir wuenschen Euch viele kleine Ale’s (10 jaehriger Wirbelwind Nr. 1 in Chile).

Am letztenTag stand dann noch ein Ausflug zur Robbeninsel und zu einer Felsenhoehle am Strand auf dem Programm. Das man dem Lonley Planet nicht alles glauben kann bewies dann Jasons Tip von einem malerischem Dorf welches sehr schnell “Buch” getauft wurde und welches auch so aussah. Platzrunde gedreht und weg waren wir auch schon wieder. Ein abendliches Lagerfeuer beschloss dann unseren Aufenthalt am schoensten Platz in Chile ever. Montagmorgen, Abschied, Gefuehlsduselei, Pits Entscheidung noch zu bleiben und weiter zog die neuformatierte Truppe um dem Sueden seine Aufwartung zu machen. Oder um mit Jasons Worten zu sprechen, auf nach Villabajo ueber Timbuktu und Osama zu dem Ort mit dem Knick (Villarica, Temuco, Osorno, Puerto Varas).

Also Axel 1000 Dank von uns allen fuer deine Gastfreundschaft und fuer Deine Geduld uns Nativspeakern gegenueber. Es hat uns einen riesen Spass gemacht und wir sind alle gerne beim 50. wieder dabei. See you in Santiago Pit, Dir einen schoenen Alleingang alter Wolf und Butze gruess uns die Heimat, we miss you, war eine schoene Zeit.

Eure Fummeltrinen

dahingekliert von Schieke

Kleiner Zuschuss für die nächste Reise gefällig?
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