Restlochcup 2010 - Traktor pflügt durch den Tagebau

Eins und eins, das macht Zwei...*

Der Traktor 2010

... und zum 2. Mal war Traktor Yolanda nun schon beim Restlochcup in Lauchhammer, besser gesagt auf der Kampfbahn des SV Glückauf Kleinleipisch, dabei. Statt fand dieser am 5. Juni 2010. Als TraktoristInnen waren unsererseits folgende Akteure bei dieser Landpartie anwesend:

 

-       der ‚schöneste’ Schönie

-       der ‚abgewichsteste’ CB-Flori I

-       der ‚bierdeckel-laufende’ Fluschi

-       der ‚selbsternannte-Käpt’n’ PitPitson

-       der ‚linie-rauf-und-runter’ Knecke

-       der ‚mehr-rauchende-als-spielende’ Schieke

-       der ‚vati-spielende’ Jens-zo-tak

-       der jüngste Traktor Flori II

-       die sächsischste Eiche Wölfi

-       unser ‚quotenwessietollster’ Turnschuh

-       der ‚mit-dem-meisten-restalkohol-und-zu-spät-kommende’ Öfta

 

Als moralische und pflegende Unterstützung konnten wir auch eine Handvoll Edelfans von Traktor begrüßen.

 

-       der beste kleinste Mann des Tages – Edgar

-       die beste kleinste Frau des Tages – Eva

-       die beste Küchenfee des Tages – Marina

-       das beste Auge des Tages – Maria

-       der beste Notfallplan des Tages – Sandra

-       die beste Physiotherapeutin des Tages – Inka

 

Bei schönstem Wetter setzte sich die Traktorkarawane in den verschiedensten Ecken der Republik in Bewegung. Pünktlich eine halbe Stunde zu spät traf sie dann auch peu à peu am Spielfeldrand ein. Die Todesgruppe war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgelost, die Spieldauer auf 1x15 Minuten und „AlleGegenAlle“ festgelegt. Dem Alter und der Kondition entsprechend kam Traktor Yolanda auch nur in die 5er Gruppe. Gegner sollten sein:

 

-       Kältetechnik Novosibirsk

-       Roter Stern Köln

-       Turboscheune

-       IrishPub Villingen - wo och immer das liegen mag ;-)

1.Spiel Traktor Yolanda vs. Kältetechnik Novosibirsk

Kältetechnik Novosibirsk

Kaum war die Gruppe bekannt, versuchte der selbsternannte Mannschaftskapitän Pit Pitson den neu zusammengewürfelten Traktor auf Sieg zu trimmen. Dabei mussten wir erst einmal ein ernstes Problem lösen. Unsere beiden Stammtorhüter mussten ersetzt werden. Zum Glück erklärte sich Turnschuh bereit, das Runde nicht ins Eckige zu lassen. Als dies geklärt war, lacht die Sonne weiterhin von oben und die Spiele konnten beginnen. Die Jüngsten kamen in die Startformation, auf das Abschlusstraining wurde verzichtet und 3 Mann sollten verteidigen. Aber nicht nur dies ging komplett in die Hose. Auch die Motivation durch unseren seMK Pit „... Reik und seine Vögel ...“ stellte sich als zu überheblich raus. Zwar waren die ersten Minuten durch ein gegenseitiges Abtasten geprägt, doch durch das erste Tor von Kältetechnik brach der Traktor kläglich auseinander. Mit einem klaren 0:3 ging das Auftaktspiel verdient verloren. Gemäß dem Namen war Kältetechnik eiskalt vor dem Tor. Trotzdem konnten wir aber unsere oberste Direktive „Hauptsache Reik schießt kein Tor“ erfüllen.

2.Spiel Roter Stern Köln vs. Traktor Yolanda

Turnschuh

Nachdem die hängenden Köpfe und Bäuche wieder aufgerichtet waren, beschlossen wir unsere Taktik zu ändern. Abwehr auf 4 Leute umstellen, Chancentod Pit nach hinten und CB-Flori und Schöni als kongeniales Offensivduo nach Vorn. Duracellschöni als Brecher und Flori I als filigraner Ballverteiler. Und siehe da, ein Spiel auf Augenhöhe, mindestens 2 x Pfosten und durch ein Tor von Schöni stand es kurz vor Schluß verdient 1:1. Aber wie geschrieben ... ‚kurz vor Schluß’. Durch eine Tendelei im Mittelfeld und eine zu weit aufgerückte Abwehr ging auch unser 2. Spiel an diesem Tage mit 2:1 verloren. Und man(n) konnte schon erahnen, wo heute unsere Achillesferse zerfetzt rumbaumelte. Der Pokalsieg weit entrückt, Null Punkte auf dem Konto, aber dafür herrlichster Sonnenschein. Es hätte auch schlimmer kommen können.

3. Spiel Turboscheune vs. Traktor Yolanda

Training ist alles!!!

„Jungs, wenigstens einen Punkt!!!“ hallte es durch unsere Köpfe. So schwer ist das nicht. Auch schon im letzten Jahr gab es ein Duell gegen Turboscheune. Und da wir uns im letzten Jahr schiedlich friedlich mit einem Unentschieden trennten, sollte dieses Jahr gleiches folgen. Die genaue Torreihenfolge bekomme ich nicht mehr zusammen, aber für uns netzten Flori I und Schöni ein. In einem sehr fairen und netten Spiel verschenkten wir einen Sieg und spielten unglücklich 2:2. So sollte Fußball sein. Für mich war es das ‚Match of the Day’, spannend und torreich. GlückAuf, Turboscheune!

4. Spiel Irishpup Villingen vs. Traktor Yolanda

seMK Pits Neuner

In dem bisherigen Turnierverlauf hatte sich unser letzter Gegner mit nervigen und blöden Sprüchen schon in ganz Lauchhammer / Nord vorgestellt. Unsere Taktik, die wir seit dem 2. Spiel verinnerlicht hatten, griff. Präzise wie ein Uhrwerk aus Glashütte funktionierte unser Traktor. Filigran elegant schepperte er übers grüne Geläuf. Leider kamen auch unnötige Fouls beiderseits ins Spiel, so dass es nicht verwunderlich war, dass Pit durch einen Foul-9-Meter zu seinem ersten Tor kam. Das zweite Traktortor dieses Spiels erzielte Flori I. Die Führung war absolut verdient. Nach einer regelkonformen Rettungstat unsererseits lag ein Villinger am Boden. Wie man es so bei einem Freizeitkick macht, spielten wir den Ball ins Aus. Warum dann Villingen weiterspielten, bleibt wohl ihr kleingeistiges Geheimnis. Ihren unverdienten Ausgleich erzielten sie dann aber doch noch kurz vor Toreschluß. Damit waren sie noch sehr gut bedient. Um der Peinlichkeit die Krone aufzusetzen legte Villingen nach Spielende auch noch Protest wegen der Ausführung des von Pit verwandelten 9-Meter ein. Einfach Ärmlich!!! Die Kolleggas aus Villingen protestierten, dass der Strafstoss hätte wiederholt werden müssen, weil letztendlich ein Villinger neben dem Pfosten stand und das Ding selbst reindrosch bzw. in die Spielsituation eingriff. Darauf begründete sich der Protest und es sollte nach Vill’s Willen ein Wiederholungsspiel stattfinden. Pit schilderte es der Turnierleitung dann noch mal aus seiner Sicht und die haben dann auch bloß abgewunken und fanden den Protest albern. Der Ball hätte eh rechts unten eingeschlagen. Ist nur zu hoffen, dass es bei einem erneuten eventuellen Zusammentreffen zwischen Villingen und unserem Traktor zu mehr Freundlichkeit und Fairness kommt.

Kleenes Fazit am Ende:

Eins und eins, das macht Zwei... ist nicht nur ein tolles Lied von unserer Hildegard Knef, sondern auch das eindeutige Ergebnis unserer Teilnahme am 10. Restlochcup in Lauchhammer. 2 Punkte bei der 2. Teilnahme und 10. Platz beim 10. Restlochcup. Das können nicht viele Mannschaften vorweisen. Aus unserer Gruppe machten Kältetechnik Novosibirsk und Roter Stern Köln das Rennen. Wir waren mit 2 Punkten und einem Torverhältnis von 5:9 irgendwo dahinter. Beim Traktor teilten sich Flori I und der schöne Schöni verdient die Torjägerkrone. Ein großes DANKE auch noch an unsere treue Fankurve für den tollen Support und das noch leckere Essen.

Aus terminlichen Gründen konnten wir leider nicht bei der Nachfeier bleiben. Dafür möchten wir uns bei den Organisatoren auch noch mal entschuldigen und ein großes SORRY in die Runde werfen. Das Bier, das Potsdamer, der Kuchen und die Burger waren 1A mit Sternchen. Auch so hat es allen TraktoristInnen Spaß gemacht. Schönes Wetter! Nicht Letzter! Und keine Knochenbrüche! Der Traktorchor brüllt noch ein letztes „ADIOS“ in die Runde und vielleicht sieht man sich ja im nächsten Jahr wieder.

Besten Dank für die Bilder an Marina, Öfta, Pit und Mipi und falls jemand die gesammelten Kunstwerke haben möchte ... einfach melden.

euer fluscHi

Bildergalerie

Leserkommentare

Anzeige: 1 - 3 von 3.

the pferd
  Tuesday, 15-06-10 13:50
schöner Bericht, beim nächsten Mal gewinnt ihr bestimmt

wasma hatdahatma aus cobquecura
  Tuesday, 15-06-10 12:50
Was habe ich euch gesagt... ! Ohne südamerikanisches Höhentrainigslager wird das nüscht mit euch. Aber ihr habt es mal wieder besser gewusst. Typisch Männer!
Eure euch trotzdem liebende Wasma!!!

Und vertragt euch anständig ... MIT ALLEN!

semK
  Tuesday, 15-06-10 12:43
villingen wird brennen...