Bolzen am Fröbelplatz

Traktor Yolanda gg. Ballfreunde WK 5 "The Brightees"

Berlin Fröbelkampfbahn, Samstag, 08. Mai 2010, 15:30 Uhr, Wetter bewölkt, ca. 12 Grad

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Endstand: 8:11 (1. HZ 4:5, 2. HZ 6:8)
Spielzeit: 3x 30 Minuten ohne Schiri
Zeitnehmer: Spandauronny
Fotografen: JanaF, Fluschi
Catering: Fluschi, Pit
Zuschauer: Franka, Gordi, Julia, Edgar, EvaT, Spandauronny + seine Frau Anna, Andibar, Mario, Berte, JanaF, Fluschi
Geschenke für die Gäste: Jede Menge Traktor Brandings als Musiksampler (Mondiali 2009 by Fluschi), Original Shirt, gerahmtes Mannschaftsfoto vom Restlochcup 2009 und bunte Buttons



Mannschaftsaufstellungen:

Team Traktor (rote Trikots): Patte (TW) - Jens, Knecke, Klemi, Fußballphillipp, Turnschuh, EvaB, Sandra, Andi Schieke, Sergio, Pit (seMk = selbsternannter Mannschaftskapitän)
Team Brightees (schwarze Trikots): Rudi (TW) - Lute, Aldo, Malle, Finale, Schoeni, Flori, Inge (MK)

Spielbericht:
Endlich mal wieder Breitensport auf dem Fröbelacker. Vor ausverkauftem Haus empfing zum 1. Fröbelpussies-Brightees-Derby das Team von Traktor Yolanda die Gäste aus dem verruchten Cottbuser Wohnkomplex 5. Das Spiel  begann mit ca. 20 minütiger Verspätung da eine grüne Plakette die pünktliche Abfahrt der Gäste verhinderte. Und so schlichen sich diese dann auch etwas schüchtern zum Einschnicken aufs Feld. Aber dann rollte endlich der Ball. In den ersten Minuten plätscherte das Spiel vor sich, man tastete sich ab, beide Teams versuchten den Ball kontrolliert in den eigenen Reihen zu halten. Der taktische Firlefanz war dann aber mit der 1:0 Führung der Brightees endlich vorbei, Traktor konterte wenig später mit dem verdienten Ausgleich. Das Spiel wurde fortan offener, beide Seiten trauten sich jetzt mehr und mehr aus ihrem Fuchsbau  und suchten ihr Glück in der Offensive, was dann auch mit reichlich Toren belohnt wurde. Unter gütiger Mithilfe des gegnerischen Keepers (Kullertore) zog der Traktor zunächst auf 4:2 davon und wähnte sich wohl schon auf einem Nachmittagsspaziergang was natürlich nach hinten los ging denn zack zack führten zur Pause wieder die WK 5er.


Im zweiten Drittel erhöhten die Berliner die Offensivschlagzahl, verpassten es jedoch hochkarätige Chancen in Zählbares umzumünzen, zum Einen mangels Kaltschnäuzigkeit und Konzentration zum Anderen aber auch weil im Gästetor der „Volleyballer“ begann, sein Tor zuzumauern. Und wer vorne Mist baut bekommt ja bekanntlich hinten Eier ins Nest gelegt und so kam es natürlich auch. Zudem stellten sich die Brightees auch immer besser auf den Käfig ein, spielten einfach guten cleveren Kleinfeldfußball und zogen verdient mit 8:6 zum letzten Pausentee. Der Traktor wirkte etwas ratlos. Die Einstellung stimmte aber spielerisch war Sand im Getriebe. Hinzu kam, dass einige Leistungsträger heute nicht ihren besten Tag erwischt hatten, auch weil am Vorabend übertrieben wurde, die U30iger maßlos, die Ü30iger maßvoll. Und leider wurden auch unsere Fans in Mitleidenschaft gezogen - im Halbzeitgetümmel bekam unser Goldjunge Edgar die erste Fußballbeule und musste lange getröstet werden (tut mir sehr leid Kleener, bekommst für das Ding  wann immer Du auch willst reichlich Schokolade, Eis und Spielzeug).


Im letzten Drittel griff das Heimteam dann noch mal zur Brechstange, jedoch mit mäßigem Erfolg. Mit permanentem Personalwechsel versuchte man den Gegner zu verwirren aber der blieb davon relativ unbeeindruckt, zog routiniert seinen Stiefel bis zum Schluss durch und konnte sich gar noch darauf konzentrieren, möglichst den seMk hinten links in der großen Pfütze zu erwischen. Einigen Cottbuser Defensivspezialisten juckte es da besonders in den Fingern - vergleichbar mit einem Rudel hungriger Löwen, die um eine Gazellenherde kreisen, ein schwaches Tier aus der sicheren Umgebung drängeln um es dann in einer abgelegenen Ecke zu reißen. Aber der seMk war an diesem Tag nicht zu greifen. Traktor versuchte alles, um die drohende Niederlage abzuwenden aber selbst ein heimlicher Deal mit dem Zeitnehmer Spandauronny (solange spielen bis Traktor führt und dann sofort abpfeifen) half nichts. Bezeichnend für das Spiel war es dann auch den Brightees vorbehalten das letzte Tor zu knipsen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung nimmt das Dorf absolut verdient 3 Punkte und sage und schreibe 11 Auswärtstore mit nach Hause. Glückwunsch nach Cottbus. Bei den Hauptstädtern war heute einfach nicht mehr drin aber das war auch nicht so schlimm, denn die Hauptsache war, dass wir einfach mal wieder zusammen gezockt haben. An dieser Stelle schon mal ein großes Dankeschön an das gesamte Traktorteam für den engagierten Einsatz einschließlich der Fortführung der alten Tradition, Traktoristinnen als Stammpersonal mit an Bord zu haben.


Wertvollste Spieler:

Turnschuh (Traktor): Erledigte als Dienstältester mit Herzschrittmacher freiwillig in der Schlammsuhle die Drecksarbeit.
Rudi (Brightees): Begann den Torwartjob als Volleyballer und beendete ihn als Betonfacharbeiter mit Abitur, Metzger und Exkumpel.

Sportlerball:
Nach dem Schlusspfiff ging es zunächst zur Kontrolle der Spielerpässe. Obwohl hinter vorgehaltener Hand von Mogeleien der Gastgeber die Rede war, bestätigten die Offiziellen, dass alles sauber ablief. Wenig später bat die internationale Presse zum Fototermin und danach war Duschen angesagt. Derweilen wurde im Yolanda das Abendbankett vorbereitet, bei dem Bier und Grillwürste gereicht wurden. Dem Traktor ging dann gegen Mitternacht der Kraftstoff aus während die Brightees ihrem 2. Sieg am heutigen Tag entgegen steuerten. Wie am nächsten Tag beim gemeinsamen Frühstück zu erfahren war, ging es noch heiß her – von einem legendären Moonwalk war die Rede und mit dem Personal wurde wohl auch noch getanzt, vom Fotoshooting hinterm Tresen mal ganz abgesehen.

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Schön, dass es nun endlich mal geklappt hat mit dem 1. Derby. Die Revanche ist für den kommenden Herbst im strukturschwachen WK 5 geplant. Dort soll dann neben den fest eingeplanten 3 Punkten auch der Warndachs in die Hauptstadt entführt werden. Termin und Konditionen werden rechtzeitig bekannt gegeben. Zum Schluss bleibt mir noch, allen Mitwirkenden für einen gelungenen Fußballtag zu danken. Ich hoffe es hat allen ein wenig Spaß gemacht und man findet auch weiterhin Gelegenheit, gemeinsam Sport zu treiben und etwas Zeit miteinander zu verbringen. Die nächsten Traktor Termine stehen bereits an – 29. Mai Ruben Gedächtniscup in Cottbus und eine Woche später am 05. Juni Restlochcup in Lauchhammer-Nord. Gegebenenfalls müssten die Brightees dem Traktor mal für beide Turniere mit Fachpersonal aushelfen da die Personaldecke momentan noch recht dünn ist. Und zur allgemeinen Info noch - zur WM wird es wieder ein Tippspiel geben. Die Einladungen dazu gehen innerhalb der nächsten Wochen per E-Mail raus.

Allen eine gute Zeit und bis bald. Der seMk

Leserkommentare

Anzeige: 1 - 5 von 13.
Sven Mikalo aus Hannover
  Friday, 13-05-11 22:08
Geil der Fröbel ...
Der hat schon bessere Zeiten gesehen aber schön das es den noch gibt .

PS.: Jahrelang dort gespielt doch immer ungeschlagen :)

Fröbel Rockt

  Friday, 13-05-11 22:06
Hi schön zusehen das der alte fröbel noch bespielbar wir haben dort vor ca 15jahre angefangen Fußball zuspielen und bei solchen Bildern kommen Erinnerungen hoch Wunder schön danke

Wasma Hatdahatma aus Cobquecura
  Wednesday, 19-05-10 10:47
Also mal soo... Während der Liveübertragung im chilenischen Fernsehen war Traktor Yolanda schon die besseraussehende Mannschaft. Die Einzelwertung geht aber nach Cottbus an Lute. Vor allem die Hose hat uns südamerikanischen Frauen gefallen.
Bis bald!
Eure Wasma

punkt aus cotte
  Tuesday, 18-05-10 21:19
da haben's die cottpussies den schnörkellosen wahlberliniern aber jezeicht. richtich so. immer druff uffs tor!

fußballexperte vom Land
  Saturday, 15-05-10 04:26
der fällt ja schon wenn nebenan ein fenster aufgeht

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Die Heulsusen gg. Die Schnörkellosen 14:24 (HZ 9:11)

23. Spieltag, Berlin, Samstag, 07.03.2009

Stadion: Fröbelkampfbahn
Zuschauer: 65.000

Mannschaftsaufstellungen:

Die Heulsusen: Flusche, Pelle, Matze, EvaB und 1 Student
Die Schnörkellosen: Heikoronny, Sandra, Knecke, Pit und 1 Student ("Der Lange")

Am Vorabend war im Vereinslokal noch von widrigen Platzverhältnissen und Spielausfall die Rede. Angeblich stand der Platz unter Wasser. Entwarnung gabs dann aber 1 Stunde vor Anstoss vom verantwortlichen Platzwart der bis auf eine kleine Pfütze den Acker freigab. Und so lockte das Trockenwetter auch mal wieder etliche Zuschauer ins Schmuckkästchen am Fröbelplatz. Die Stimmung war gut und nach dem sich alle warm geschnickt hatten pfiff um 14:15 Uhr FIFA-Schiedsrichter Dr.  Fleischer die Partie an.

In der Anfangsviertelstunde legten zunächst die Heulsusen mit 5:3 vor. Euphorie machte sich dann auch gleich breit. Fußball vom anderen Stern. Hahaha... Die Sache ging dann nämlich komplett nach hinten los weil die Schnörkellosen anfingen Fußball zu spielen und die Heulsusen mit Fußball als Mannschaftssport aufhörten. Stattdessen konzentrierte man sich auf brotlose Einzelaktionen, Reisepässe ins Niemandsland, Gezetere bei Zweikämpfen die nicht mal beim Basketball abgepfiffen werden, Abwürgen gegnerischer Konter durch Notbremsen oder Handspiele und dann ham se sich auch noch angepflaumt. Den Schnörkellosen war das egal. Die hatten richtig Spaß am eigenen Spiel - stabile Abwehr, rustikales aber stets faires Zweikampfverhalten (außer 1x Pit), schnelle Positionswechsel, gefällige Passkombinationen, schnörkellose Spielzüge und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Wenn es heute überhaupt etwas zu bemängeln gab dann war es das fahrlässige Auslassen etlicher hochkarätiger Torchancen die teilweise kläglich versiebt wurden. Aber dafür gabs trotzdem noch genug einfache, schöne und abgezockte Tore. Den Heulsusen war dann wenigstens das letzte Tor vergönnt, änderte aber nichts mehr an der deutlichen und in dieser Höhe auch verdienten Packung. Eigentlich hätten die Schnörkellosen ihnen noch 10 Tore mehr einschenken müssen aber es hat ja dann auch so schon gelangt.

In der Halbzeitpause sorgte noch ein kleiner Mann für schöne Unterhaltung - schnappte sich am eigenen Sechzehner den Ball, umkurvte im Mittelfeld die Profis, schlenzte den Ball aus 25m unhaltbar in den rechten Torwinkel und drehte dann jubelnd in die Fankurve ab. Und das ganze Stadion tobte. Sport frei

content by xxlfighter

Traktor Yolanda vs. KSG Mosaik 8:4 (HZ 3:1)

22. Spieltag, Berlin, Samstag, 14. Juni 2008

Mannschaftsaufstellung Traktor Yolanda:
Andibar (TW), Heiko aka Ronny, Jens, Andi Schieke,
Klemi, Pelle, EvaB, Sven "Mt. Everest" Pohle, Pit (MK)

Tore Traktor Yolanda: 5x Klemi, 2x Pit, 1x Pelle

Spielzeit: 2x 30 Min.
Zuschauer: ca. 30 (gefühlte 76.000)

Zum 1. Kiezderby am Fröbelplatz empfing das Yolanda die Gäste aus dem benachbarten Mosaik. Gutes Wetter und ausverkauftes Haus umrahmten das mit Spannung erwartete Derby, was sich selbst die Geschäftsführungen beider Klubs nicht entgehen ließen. Für beide Klubs ging es um Alles. Der Verlierer musste 1 Fass Bier reinhauen und der Sieger durfte den anschließenden Sportlerball ausrichten. Zur Einhaltung der Regeln wurde extra ein Schiri engagiert, die Regeln vorher abgesprochen und nach dem Aufwärmen ging’s dann ab 14:20 Uhr endlich zur Sache.

Unser Team begann zunächst verhalten und brauchte ein paar Minuten um Ordnung ins eigene Spiel zu bringen und den Gegner zu scannen. Das robuste aber stets fair spielende Team vom Mosaik stand trotz des für sie gewöhnungsbedürftigen Schotterbelags hinten sicher und machte vorne Druck. Keeper Andibar hielt was zu halten war aber irgendwann schlugs dann trotzdem zur 1:0 Gästeführung ein und die war zu diesem Zeitpunkt auch verdient. Nach dem Gegentor wurde dann aber endlich der Traktor gestartet. Mit erhöhter Schlagzahl mischte die Abwehr Beton an und vorne knackten Klemi und Pelle mit schönen Toren den Mosaikriegel. Mit einer 3:1 Führung ging's zum Pausentee. Zu Beginn der 2. Hälfte machte unser Team weiter Dampf und zog innerhalb weniger Minuten mit 6:1 davon. Im Gefühl der sicheren Führung ließ das Yolanda die Zügel dann ein wenig lockerer und bot dem Mosaik mehr Raum und Chancen. Es brannte jetzt wieder lichterloh vorm eigenen Tor aber unser Löschzug lieferte hinten solide Arbeit. EvaB kochte die gegnerischen Stürmer ein ums andere Mal in der großen Pfütze ab und Andibar zog im eigenen Kasten eine Brandwand aus 36er Hohlblocksteinen hoch. Mit etwas mehr Glück und Präzision war für das Mosaik in dieser Phase des Spiels durchaus noch mehr drin gewesen. Als dann aber noch zwei Traktor-Konter saßen war die Sache dann endgültig geritzt. Und dann war auch Schluss. Das Yolanda gewinnt das 1. Kiezderby mit 8:4. Für den Traktor-Fanblock gab’s von der Mannschaft noch eine Laola geboten und danach ging’s ab zum Sportlerball.

Dort wurde dann Wurst und Fleisch gebrutzelt, Bierchen getrunken, gequatscht, gegessen, Bewerbungsfotos geknipst, Fußball geguckt und in der Halbzeit Schweden-Spanien ein kurzer Gegenbesuch bei Manja im Mosaik gemacht. Und die soziale Ader kam auch nicht zu kurz. Die Spendensammlung, an der sich sogar die anwesenden Ritter, die beiden weiblichen Schwedenfans und andere Gäste beteiligten, brachte gut 50 Euro ein und wird einem gemeinnützigen Zweck in unserem Kiez zu Gute kommen. Um die Abwicklung kümmern sich Hardy und Andibar.

Vielen Dank an den Gegner für das faire Spiel, an den Schiri für eine souveräne Spielleitung, an die Fans für den Support, an das Yolanda für die Ausrichtung des Sportlerballs, an die Spender für den Sozialbeitrag und an alle die in irgend einer Art und Weise an diesem Ereignis mitgewirkt haben. Wir freuen uns auf's 2. Kiezderby. Sport Frei.

content by xxlfighter
pics by Uta (von Andibar)

Wissensquiz zur Wintersaison 2007/2008

Knifflige Fragen rund ums Thema Bolzen am Fröbelplatz.

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Abi 2012 vs. ÜDreißig 18:20

21. Spieltag, Berlin, Samstag, 08.12.2007

Stadion: Fröbelkampfbahn
Zuschauer: 120.000

Mannschaftsaufstellungen:

Abi 2012: Paul, Johannes und Tillman
ÜDreißig: Alishan, EvaB, Pit und Ronny der eigentlich Heiko heißt

Optimales Fußballwetter und mal wieder ausverkauftes Haus am Fröbelplatz. Die Gäste hatten mit argen Besetzungsproblemen zu kämpfen. Aus der Stammformation fehlten Weinhold, Richter, Flegel, Schieke, Wrublezka, Friess, Brämigk, Kölpin, Städing, Mathing, Wille, Knecht, Pohling, Nowoczin, Busse, Gierth, Hennig, Pohle, Weist, Garbe und Seydel (alle Trainingsrückstand) sowie der langzeitverletzte Makaay (doppelter Wadenbeinbruch, Kapselsprengung im Fußgelenk, Patellasehnenanriß, Pfannenreizung im Kniegelenk und ne fette Oberschenkelzerrung). Hinzu kam der Medienrummel um die vergangenen Eskapaden von Makaay. Dieser wurde in den letzten Tagen mehrmals in der Lobby eines abgelegenen schwäbischen Landhotels mit der Vereinspräsidentin des VfB Stuttgart in eindeutiger Zuneigungspose abgelichtet. Somit scheint trotz Rentenvertrag der Wechsel von Makaay zum amtierenden deutschen Meister nur noch eine Frage der Zeit und einer millionenschweren Ablösesumme zu sein.

Und nun zum Spiel. Zur Erwärmung wählten zwei lockere ca. 12-jährige Mädels unbedarft ihre Allstarteams, kickten flott mit, mussten aber leider um Punkt 15 Uhr mit ihren pfützengetränkten und rotschottergefleckten Hosen zu Oma auf ein Stückchen Schwarzwälderkirschtorte mit Schlagsahne und ein Kännchen Bohnenkaffee. Schade. Die waren echt cool. Danach wurden die Karten neu gemischt. Die ÜDreißiger hatten mit den Abiturienten noch eine Rechnung zu begleichen, da es in den letzten Aufeinandertreffen für die „Alten“ zwei böse Niederlagen hagelte. Dementsprechend motiviert gingen die ÜDreißiger in die Partie, hechelten trotz Überzahl dann aber doch von Beginn an ständig einem Rückstand hinterher, weil insbesondere in der Chancenverwertung der Wurm drin war. Was da teilweise verballert wurde kann man eigentlich nicht in Worte fassen. Vielleicht beschreiben an dieser Stelle die Zuschauerreaktionen das Chancentodbild am Besten – allgemeines Kopfschütteln auf den billigen Stehplätzen, vors Gesicht geschlagene Hände auf der Haupttribüne und Spottgesänge aus der härtesten Fankurve der Liga. Selbst Laien staunten und anwesende Experten wunderten sich. Und statt sich aufs Fußball spielen zu konzentrieren schaukelten sich noch dazu bei Ronny und Pit interne Emotionen hoch, die mit abwertenden Gesten lautstark ausgelebt wurden. Aber irgendwie trug die stets mit einem Lächeln versehene Pöbelei Früchte. Alishan führte umsichtig im Mittelfeld Regie, Ronny fakelte auch mal aus 60m ab, EvaB traf nach etlichen Versuchen endlich auch das Tor (oben rechts in den Winkel) und Pit haute einfach mal dazwischen wenn’s ihm mit den Abiturienten zu bunt wurde. Als dann Ronny kurz vor Schluss zum 20:18 einklinkte war der Auftrag souverän erfüllt und dafür gab es von den Rängen zu Recht stehende Ovationen. Im Mosaik belohnte man sich beim anschließenden Sportlerball mit ein paar Bierchen und wertete konstruktiv das Spiel aus. Ein angenehmer und äußerst fröhlicher Sportnachmittag ging zu Ende und ohne zu übertreiben – es war insbesondere beim Chancen verballern vom Feinsten und überhaupt hat’s einfach Spaß gemacht. So soll’s sein. Yes!

Weihnachtsfeier von Traktor Yolanda
am Dienstag den 11.12.2007 ab 20:30 Uhr in der Yolanda Rum-Bar in Bln-Prenzlauer Berg, Senefelder Strasse 27. Happy Hour is von 21 Uhr bis 23 Uhr. Alle Spielerlegenden, Edelfans und Hauptsponsoren sind persönlich eingeladen.

Nächster Bolztermin:
Samstag, 15.12.2007, 14 Uhr

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Vier Fremde vs. Bruder Leichtfuß 20:12

20. Spieltag, Berlin, Samstag, 24.11.2007

Stadion: Fröbelkampfbahn
Zuschauer: keine
Mannschaftsaufstellungen: siehe Spielbericht

Spielbericht:
Lediglich drei Nationalspieler waren heute fit und willig, mal wieder gegen den Ball zu dreschen. Der restliche Auswahlkader fehlte wegen asiatischem Hühnergrippevirus. Mit von der Partie waren EvaB, Jens und Ronny der eigentlich Heiko heißt. Zum „spontanen mal kurz Zugucken und Hallo sagen“ kam kurzfristig noch Pit dazu, dem wenig später trotz Termindruck und Zivilklamotten (Lieblingshose, -schuhe und –jacke) die Spieltriebssicherungen durchbrannten. Zur Erwärmung einigte man sich auf ein Spiel 2 gegen 2 wobei die Blauen (Jens und Ronny) nur per Kopf oder Volley Tore erzielen durften, den Grünen (EvaB und Pit) wurde hingegen die Bürde auferlegt, wie beim Rugby vorm Einhämmern den letzten Pass zum Knipser als Rückpass zu spielen. Die Blauen gingen frühzeitig in Führung und bei den Grünen zählte irgendwann jede Zaunberührung als Tor. War dann aber auch kurze Zeit später scheiß egal weil cliquenfremdes 3-Mann-Kanonenfutter zum Ballzauber forderte. Die zahlenmäßige Überlegenheit wurde schnell in eine 5:1 Führung gegossen. Danach verstärkten sich die Fremden mit einem weiteren Fremden, der die Seemannsjacke ablegte und fortan im Mittelfeld mit braunen Wildlederhalbschuhen Regie führte. Im Überschwang des deutlichen Vorsprungs konzentrierte sich fortan Jens auf das Schanzesyndrom (mit Ball in den Gegner reinrammeln), laufintensive Übungen mit Ball und Reisepässe in den toten Raum, Pit hatte trotz des Gallseifentipps von EvaB vor den Pfützen Schiss, EvaB hatte mit Nervosität und 0% Zuspielen von Jens zu kämpfen und Ronny schob sich mit Bruder Leichtfuß vorm eigenen Strafraum die Bälle quer oder vertändelte leichtfertig vorm gegnerischen Kasten. Und dafür gab’s dann auch zu Recht 9 Buden in Folge. Trotz der individuellen Schwächen und taktischen Mängel wurde dann aber zumindest gegen gehalten und auch wieder ein paar Tore gebombt (und verbal vom Stadionsprecher auch weitere dazugeschummelt). Half aber alles nix. Die Fremden machten in der Endabrechnung so um die 20 Tore, das Team um Bruder Leichtfuß ca. 12 Tore. Schlusspfiff und ab nach Hause in die heiße Wanne. Sport frei.

Nächster Bolztermin: Samstag, 01.12.2007, 14 Uhr

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Die Hellen vs. Die Dunklen 11:13

19. Spieltag, Berlin, Mittwoch, 25.07.2007

Stadion: Fröbelkampfbahn
Zuschauer: 76.000 (nur Frauen)

Mannschaftsaufstellungen:
Die Hellen: FluscHi, Knecke, Jens, Wölfi, Pohle, Axel
Die Dunklen: FluscHi, „5 min. Jürgen“, Pelle, Tobie, Wölfis Kumpel, Schieke, Florian

Spielbericht:
Bei herrlichsten Temperaturen gab es mal wieder eine ausverkaufte Fröbelkampfbahn. Die Gastgeber ließen sich etwas ganz besonderes einfallen. Zu diesem Spieltag wurden Eintrittskarten nur an Frauen verkauft. Die sonst mitspielenden Damen waren, ob Zufall oder nicht, verletzt, verreist, verhindert oder verhungert. Keiner weiß es so genau. Durch die anwesenden Zuschauerinnen legten die Jungs ihre Korsettstangen an, plusterten sich auf und gingen hart ins Spiel. Unser allseits geliebter Jürgen holte sich nach 3 Minuten eine Zerrung ab. Dies fiel aber nicht so schwer ins Gewicht, da ihm ja nach 5 Minuten sowieso die Puste ausgegangen wäre. Es war trotzdem sehr schade, ihn in der Anfangsphase auszuwechseln zu müssen. So kam es, dass Fluschi die Mannschaft wechselte. Man merkte ihm schon die Gewissensbisse an, die in den folgenden Minuten auf ihm lasteten. Die Dunklen hatten sich außerdem für 2 Wochen mit dem Gastspieler Florian der BG Lauchhammer verstärkt. Genauso wie Nationalspieler Owomoyela kommt er aus dem Basketball – Biz. Im ersten Einsatz für die Dunklen hinterließ er einen guten Eindruck. Nur der Zug zum Tor und sein Kopfballspiel müssen noch stärker ausgebildet werden. Ansonsten könnte der 17jährige Allrounder für die rechte Seite durchaus eine sinnvolle Verstärkung darstellen. Die Partie war geprägt von turbulenten Spielzügen, verbissenen Szenen und (mal wieder) einer eklatanten Abschlussschwäche (mein erstes Wort mit 3 aufeinander folgenden ‚s’). Sehr oft wurde der Ball mit voller Wucht und 3 Ave Maria in Richtung Tor befördert. Meist landeten sie über den Absperrgittern. Die Partie war immer recht spannend, auch aufgrund der ausgeglichenen Torausbeute. Zum Anfang dachten die Zuschauer, dass man sich auf ein glorreiches 0:0 einstellen kann. Aber beide Mannschaften spielten dann praktisch ohne Abwehrreihen. Jeder der Herren wollte vor den 76.003 Frauen als Goalgetter glänzen. Hier mal ein Einzelner, da mal ein hinten Fummelnder. Nein, nicht bei den Frauen, sondern mit dem Ball. International wird es schwer, so zu bestehen. Aber so kam es, dass beim Stand von 13:11 für die Dunklen und mit einem tollen, natürlich unabsichtlichen Schuss Fluschi’s in Pohles Gesicht die Partie abgepfiffen wurde. Diesmal gab es auch kein Gefeilsche um das Ergebnis, es gab kein Siebenmeterschiessen und auch keine Abschlussrunde im Yolanda. Dafür taten allen Beteiligten die Knochen zu sehr weh. In den sicherlich kommenden Partien sollten die Aktiven auch mal ein paar Gedanken an den „Smooth – Faktor“ verschwenden. Den Preis für den bestgekleideten Spieler heimste Knecke ein. Passend zu seinem orangem Traktor Yo Shirt gaben die farblich mit braun und orange abgestimmten Kniestrümpfe den entscheidenden Ausschlag. Von den anwesenden 76.003 stimmten nur 2 für Wolfhagen und eine (wie sollte es anders sein) für Jens. Diese Wahl lässt Knecke weiter hoffen, für die Löwen von Kamerun aufzulaufen. Sport frei.

Nächster Bolztermin: Mittwoch, 01.08.2007, 19 Uhr

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Assis Rom vs. Hertha-Otzen 9:10 (HZ 4:2)

18. Spieltag, Berlin, Mittwoch, 18.07.2007

Stadion: Fröbelkampfbahn
Zuschauer: Anna, Goldmarie, 3 Skatspieler und 76.000 Bundestrainer (ausverkauft)

Mannschaftsaufstellungen:
Assis Rom: Schieke, Weinhold, Friess, Weist, Städing, Friebel
Hertha-Otzen: Garbe, 2 Kumpels von Garbe, Flegel, Birthler, Wrublezka, Pohle

Spielbericht:
Nach der kräftezehrenden Mondiali gab sich heute auf der staubigen Fröbelkampfbahn die Creme de la Creme des internationalen Fußballs die Klinke in die Hand. Zum Championsleague-Finale empfingen die Römer Assis die Hertha-Otzen aus Charlottenburg. Die Römer gingen trotz Unterzahl und Dank konsequenter Chancenverwertung schnell mit 2:0 und dann sogar mit 4:2 in Führung, während die Hertha mindestens 20x das Pfosten- und Lattenschiessen übte. Das Spiel war von schnellen Flügelkombinationen, Fehlpässen und bissigen Zweikämpfen geprägt (u.a. senst Friess gekonnt und ohne mit der Wimper zu zucken Flegel von hinten einfach um). Die Sonne stand tief und Hertha mit dem Rücken zur Wand. Die Seiten wurden getauscht und die Assis drückten weiter den Gegner in die Ecke. Beim Stand von 8:2 dann der Knackpunkt bei den Römern - der bis dahin souveräne Herthalibero Pohle schenkte einen hinterhältigen Ellbogencheck aus, der die römische Gazelle Schieke traf. Diagnose: Trümmerbruch des rechten Wangenknochens. Es gibt einen neuen Metzger am Fröbelplatz. Der einst für seine übertriebene Härte gefürchtete ehemalige HSV-Profi Bernd Hollerbach ist dagegen ein frommer Waisenknabe aus einem Dorfkirchenkinderchor. Danach gings mit der Aufholjagd der Hertha los und Rom liess sich im Mittelfeld auf Zweikampfscharmützel ein statt sich hinten einzubetonieren und nadelstichartige Konter zu fahren. Beim Stand von 9:9 spielten beide Teams dann volles Risiko, das entscheidene Tor aber wollte und wollte trotz zahlreicher Großchancen nicht fallen (u.a. Flugkopfball Birthler, Sololäufe von Städing, Weist und Schieke). Letztendlich ergaunte sich dann irgendwann die Hertha die dritte Ecke und machte den Sack mit einem von Pelle geschnickten 7m zu. Glückwunsch nach Charlottenburg und trotz der Niederlage mehr als lobende Worte ins Colosseum. Zur Pokalübergabe und Pressekonferenz wurde anschließend im Yolanda Bier gereicht. Verschwitzt und dreckig hatten alle ein Volkssportlächeln auf den Lippen. Yes!

Nächster Bolztermin: Mittwoch, 25.07.2007, 19 Uhr

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Dorfköter vs. Großstadthaie 11:15

17. Spieltag, Berlin, Mittwoch, 27.06.2007

Die Temperaturen sprachen für sich. Geschätzte 16°C, bewölkt und eine steife Briese lockten mal wieder zig tausende aus ihren molligen Höhlen um dem Fußballgott zu huldigen. Zuerst hatten die Akteure aber erst einmal eine Hiobsbotschaft zu verkraften. Mittelfeldmotor Jason hat sich im Suff am rechten Fuß sein Außenband mit etwas Knorpel abgerissen. Laut eigener Aussage hatte er die Fußsohle von unten gesehen. Wir vermuten – Mondiali 2007 ade. Da mit Knecke ein seltener Gast erschien, ergab sich die Mannschaftsaufstellung von selbst. Die dreckigen Dorfköter aus Kirchhain liefen in folgender Besetzung auf: Meckerkopp PapstPelle, Sturmtank Knecke Knecht, Allroundspezialistin Jane F. Bond und der langsamste Chancentod aller Zeiten, ich – Fluschi. Demgegenüber standen die Großstadthaie aus Berlin. Hier waren zu Gange, Abwehr Mt. Everest Pohle, Schlammcatchkönig Pit Pitson, Handballtorhüterin des Jahres 2007 Eva B. Birdy und unser allseits beliebter Schwalbenkönig Jens zo tak. Bei dieser Aufstellung sei durchaus gesagt, dass nur 50 Prozent aus einer Großstadt kommen.

Die Partie fing gleich mit einem Paukenschlag an. Knecke hat den Ball und will diesen um die 1 – Mann – Abwehr aufs Tor herumziehen. Todesmutig warf sich Jens zuerst mit all seinen Weichteilen dazwischen, dann lag er auch schon schwups auf dem Boden. Nach kurzer Behandlung ging es aber auch gleich weiter. Keine 6:16 Minuten später klärte Abwehrrecke Pohle vor seinem eigen Mann (evtl. schon wieder Mann) Jens und beförderte den Ball prompt in Jensens Gesicht. Die nächste Spielunterbrechung bahnte sich an. Die Spieler schenkten sich nichts. Besonders auffällig war, dass sich Pit immer in der Nähe der Suhle (Linker generischer Eckbereich) herumtrieb. Ob das seine schmutzigen Gedanken und Phantasien sind. Das Spiel entwickelte sich sehr ausgeglichen. Bis zu dem Zeitpunkt das die Dorfköter ihre 9 Meter nicht versenkten und Großchancen im Sekundentakt vergaben. Dies führte schließlich dazu, dass Rastelli Pelle nur noch im Angriff rumlungerte und seine eigenen Mitspieler vollpöbelte. Teamgeist sieht anders aus. Aufgrund ihrer geschlossen Mannschaftsleistung war der schlussendliche Heimsieg der Großstadthaie verdiente. 15 : 11 hieß der Endstand. Zunehmende Dunkelheit machten einem letzten Aufbäumen der Dorfköter einen Strich durch die Rechnung. Aber nichts desto trotz kam es nach einem kurzen Gefeilsche zum 15:15 und dem allgegenwärtigen 9 – Meter – Schießen. Hier zeigte sich die Ausgebufftheit und Verschlagenheit der Dorfköter als ziemlich hilfreich. Mit einem 4:2 n.E. endete ein großer sportlicher Abend. Dorfköter frei!

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Traktor Yolanda unter Flutlicht

16. Spieltag, Berlin, Mittwoch, 30.05.2007

Die Fluschi-Variante

Durch die überragende Leistung in den letzten Monaten kämpfte sich Traktor Yolanda in den internationalen Fußball. Am 30.05. 2007 war es dann soweit. Die Yolandas liefen gegen 19:00 Uhr in die bis auf den letzten Mann gefüllte Fröbelkampfbahn und unter Flutlicht ein. Der Trainerfuchs stellte folgendermaßen auf: Jane Bond, Eva – the birdy – B., Jens Zo Tak, Metzger Schicke, Pit Wuchtbrumme, Axel Stossramme und Flusch Fluschke. Die Flutlichtmasten waren so gestellt, dass die gegnerische Mannschaft eigentlich starke Sonnenbrillen benötigte, die diese natürlich nicht hatten. Außerdem setzte der „Greenkeeper“ der Fröbelkampfbahn den Schotter noch kräftig unter Wasser, so dass der Gegner nichts mit ‚Hacke-Spitze-Eins-Zwei-Drei’ gewinnen konnte. Durch diesen genialen Schachzug wurde dem Gegner früh der Zahn gezogen, hier an diesem Abend etwas zu holen. Heute Abend erlebten die Zuschauer ein Spiel, welches über den Kampf frühzeitig entschieden wurde. So war es folgerichtig, dass nach der Halbzeit die Gegner der Yolandas entnervt aufgaben. Die UFFTA entschied im nachhinein das Spiel mit 80:0 Punkten und 1450:1 Toren für die Mannschaft von Traktor Yolanda am grünen Tisch. Somit ist Traktor Yolanda endgültig für die kommende Mondiali Antirazzisti qualifiziert. Aus Angst vor einer 3. Halbzeit wurde die 2. Halbzeit von einer geteilten Traktor Yolanda Mannschaft gespielt. Als dann bei allen plötzlich die Epo – Wirkung nachließ entschied man sich auf ein gerechtes 9:9 (eigentlich 12:8 für die Mehr-Spieler-haben-Mannschaft) und den Gang IN’S Yolanda. Im Nachhinein wurde ein persönlicher Schicksalsschlag bekannt. Durch eine tragisches Familienunglück (Nebi verdrehte sich erneut ihr Knie) konnte Knecke Knechtson nicht an diesen großartigem Europapokalabend teilnehmen. Er stieß lediglich zur Siegesfeier dazu. Ein anschließendes Fazit: In den nächsten Wochen wird es darum gehen die Mannschaft auf den Punkt genau auf die Mondiali vorzubereiten. Erste Kontakte zu Ärzten der Freiburger Uniklinik verliefen POSITIV und im wahrsten Sinne, mit einer POSITIVEN, EPOchalen Grundeinstellung werden die Spieler und SpielerInnen ein ernstzunehmender Anwärter auf den Sieg in Italien sein.

Epo frei! Und bis bald.

PS.: Axel ... Man(n) kann TShörts waschen, du brauchst also keine Angst vor Moderpampe haben.

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Die Pit-Variante

Kalkscheune vs. Nicht-Kalkscheune 11:9

Zuschauer: 5 Fremde (für ca. 20 Min.)
Sonstiges: keine Halbzeitpause, nur Seitenwechsel

Mannschaftsaufstellung:
Kalkscheune: JanaF (Garderobe), Schieke (Technik), EvaB (Tresen + Service), Pit (Tresen)
Nicht-Kalkscheune: Axel (Chile), Jens (Senegal), Fluschi (Groß Krausnick)

Heute mal die Kurzform, da der xxlfighter momentan
an einem komplizierten Spielbericht-verfassen-burn-out-Syndrom laboriert.

Stenogramm:
Anstoss 19 Uhr,
Tiefstehende Sonne,
Schlammpfützen an den Außenbahnen,
Zehenverstauchung und Söcken mit Erdbeermuster (JanaF),
Gepflegte, schnelle und direkte Doppelpasskombinationen,
Ballfarbe - Grau, Balldruck - 20 bar,
Mehrfaches Überzahlspiel mit bekannter Abschlußschwäche,
Oberarmfleischwunde nach übermotiviertem Einsatz aufm Schotter (Axel),
Sichere Elfmeterschützen bei 3 Ecken = Strafstoß,
Schlusspfiff,
Italien-Mondiali-Zug-oder-Mietwagen-Besprechung auf der frisch gemähten Wiese,
Berte mit Halumi auf der Raumerstraße abgefangen,
Absackerbiere im Yolanda mit Knecke,
Unerwartetes Wiedersehen mit 'nem ehemaligen Banknachbarn aus der POS (Schieke),
Im Hochstart mitm Minifahrrad 200m auf der Senefelder gepost (Berte)
Veranstaltungsende: 21:30 Uhr
(außer Axel - zog nach dem Duschen weiter ins Fengler zum Sportlerball).

Nächster Bolztermin: Mittwoch, 06.06.2007, 19 Uhr

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Hamburg Stellingen 666 vs. Aufbau Tagebauhasen 09 9:10

15. Spieltag, Berlin, Samstag, 05.05.2007
Zuschauer: 2

Auch an diesem warmen Samstagnachmittag sollte die Fröbelarena ein packendes Bolzgeplänkel mit vielen sportlichen und nichtsportlichen Highlights sehen. Trotz Abwesenheit einiger Stammkräfte – Pit (geheime Vertragsverhandlungen mit dem FC Bayern); Eva (Pit’s SpielerberaterIn); Pelle (gebrochener Zeh), Rheuma Kai (Wodkaentziehungskur in Nischky Nowgorod) – gab es schlagkräftige Teams. Obwohl man(n) ja mittlerweile über Gastspieler froh ist, da die "Traktor Yolanda Beteiligung" nur noch sehr sporadisch stattfindet.

Aufstellung:
Hamburg Stellingen 666: Rene, Fluschke, Jason, Gastspieler 1 (Tobias), Gastspieler 2
Aufbau Tagebauhasen 09: Jens, Sandra, Gastspieler 3, Berte

Beide Mannschaften zeigten tollen Kombinationsfußball auf hohem taktischem Niveau. In den Anfangsphasen standen die Abwehrreihen sicher und ließen nur wenige Chancen zu. Aufbau schwächte sich vor dem Anstoß durch eine rote Karte selbst und musste die gesamte Spielzeit in Unterzahl kämpfen. Rassige Zweikämpfe (Jason berührte Jens leicht, dieser fiel theatralisch, die Arena tobte), faule Mitspieler (Fluschke übertraf sich heute selbst mit dem Nichtrennen) und Ballsuchhunde prägten heute die Partie. Bei einem 8:5 für Mannschaft X wurde entschieden, dass die Partie 9:9 steht und das nächste Tor entscheidet. Alle Beteiligten waren über diese Regelung sehr froh, da die Hitze und der altbekannte Fröbelarenastaub die Kräfte doch zusehends schwinden ließ. In einem unnachahmlichen Sololauf fegte Jens in der Schlussminute über den Platz und legte für den Gastspieler 3 perfekt auf. Dieser hämmerte den Ball unhaltbar in den rechten oberen Winkel. Stellingen 666 wurde für seine arrogante Spielweise in den letzten Minuten bestraft. Außerdem schienen die Tagebauhasen besser mit dem Staub der Fröbelkampfbahn klarzukommen. Auf das obligatorische x-Meterschießen wurde aufgrund der Vorbereitung auf die Mondiali verzichtet. Noch einmal Glückwunsch an die kampfstarken Tagebauhasen, die sich nie aufgegeben haben, Moral bewiesen und zu Recht diesen Spieltag für sich entschieden. Traktor Yolanda – als spieltagfreies Team - kann nur hoffen, dass die Verletzten bald zurückkehren und die Abwerbungsversuche des FC Bayern im Sande verlaufen. Ansonsten könnte es schnell zum Ausverkauf und dem damit verbundenen sportlichem Abschied kommen.

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Nachtrag zum 14. Spieltag
Am 28.04.2007 wurde am Fröbelplatz nur leicht trainiert. Trainingsinhalt waren aufs Tor schnicken und Einmal-berühren spielen. Danach sahen alle aus wie die Kohlenschipper und Ante war der Käptn. Dabei waren noch Axel, Pit, Fluschi, Sandra, EvaB, Viktor, und Stefan. Nachfolgend noch ein paar Fotos:

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Crashkids Hellersdorf vs. Wohnkombinat Sachsendorf 15:3 (HZ: 7:2) / 4:1 i.E.

13. Spieltag, Berlin, Samstag, 21.04.2007
Zuschauer: 2 (Katta und Petra)

Bombenwetter am Fröbelplatz. Am heutigen Nachmittag hatte sich erlauchte Prominenz aus den Problembezirken der Hauptstadt und der Niederlausitz eingefunden, um statt der kriminellen Energie die sportliche zu messen. Wie nicht anders zu erwarten war die Stimmung von Anfang an gereizt. Pöbeleien beim warm machen folgten Rangeleien während des Spiels. Das Heimteam konnte aus dem Vollen schöpfen und hatte sich dazu noch in der ersten Halbzeit mit Oliver Kahn verstärkt, der diesmal nicht im Tor sondern im Mittelfeld Regie führte. Die Gäste hatten dagegen zahlreiche Ausfälle zu verkraften. Makaay fehlte wegen einer Oberschenkelzerrung und Flegel verletzte sich bereits nach einer Viertelstunde ohne Einwirkung des Gegners unglücklich am Zaun (Selbstdiagnose: Zehenbruch). Hellersdorf nutze von Beginn an die spielerische Überlegenheit und führte zur Halbzeit verdient mit 7:2. Unverändertes Bild nach dem Seitenwechsel. Die Gäste versuchten ihr Glück mit Einzelaktionen und langem Hafer während die Gastgeber cool blieben und auf die Fehler des Gegners warten. So stand zum Spielende ein mehr als verdientes und deutliches 15:3 an der Anzeigetafel. Im anschließenden Elfmeterschiessen versagten die Südostbrandenburger erneut - von 5 Schützen traf lediglich Nowoczin, der den Ball unter Mithilfe des Pfostens und des gegnerischen Keepers im klassischen Halbschwingerstil gerade so reinwürgte. Die Crashkids verwandelten dagegen 4x eiskalt und zogen zum zweiten Mal jubelnd durchs Stadion. Ein Erfolgserlebnis konnten die Sachsendorfer dann aber doch noch verbuchen - Auswärtssieg in der dritten Halbzeit am S-Bahnhof Prenzlauer Allee.

Nachfolgend die Bilder zum Spiel.


Der Vollständigkeit halber noch ein Nachtrag zum 12. Spieltag: Dieser fand am 14.04.2007 statt und endete mit einem Sieg für Kirchain gegen den Rest der Welt. Die fehlenden Infos wie Spielbericht, Zuschauerzahl und Endergebnis werden im nächsten Fußballleben nachgereicht.

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Das Gute gg. Das Böse 11:15 (HZ 6:10)

11. Spieltag, Berlin, Samstag, 07.04.2007
Zuschauer: 4 (siehe Spielbericht)

Trotz der Abwesenheit zahlreicher Spielerlegenden (Weinhold, Richter, Flegel, Makaay, Kölpin, Schieke, Wrublezka, Nowoczin, See, Pohling, Brämigk, Seydel, Busse, Hennig, Städing, Wille, Burkhardt, etc.) und des fälschlicherweise vermuteten Spielausfalls rollte der Ball auch an diesem Nachmittag am Fröbelplatz. Zum entscheidenden Duell um die Weltherrschaft forderte heute das Böse das Gute heraus. Bei strahlendem Sonnenschein führten die Torhüterinnen Friess und Birthler ihre Teams aufs staubige Schotterschlachtfeld und verordneten die Taktik der kontrollierten Offensive. Die Bösen setzten dabei die taktischen Vorgaben konsequent um während die Guten mehrere Chancentode starben und durch internationale Härte auffielen. Mitte der ersten Halbzeit trollten sich dann auch die ersten Zuschauer ins Stadion und machten es sich auf der VIP-Holzbank in der Westkurve mit Sternburger ausm Stoffbeutel und guter Laune gemütlich. Im zweiten Durchgang verstärkten sich beide Teams mit jeweils einem fremden Freizeitstürzer, jedoch änderte sich der Spielverlauf im Vergleich zur ersten Halbzeit nur unwesentlich. Die Guten untermauerten ihre Abschlussschwäche bzw. scheiterten mehrmals an Torhüterin Friess, die mit unglaublichen Reflexen den gegnerischen Stürmern die Nerven raubte. Auf der anderen Seite überzeugte Keeperin Birthler mit großartigen Glanzparaden und bewahrte Ihre Mannschaft mehrfach vor dem drohenden Kollaps. Im Anschluss an das Spiel bescheinigten Fussballexperten und die internationale Sportpresse beiden Spielführerinnen das Prädikat der absoluten Weltklasse. Apropo Spielende - um 16:10 Uhr war es dann soweit - mit einem strammen Linksschuss in den rechten Torwinkel versetzten die Bösen den Guten den verdienten Todesstoss und besiegelten das Ende der Welt. Seitdem herrschen am Fröbelplatz Hunger, Not, Elend und ewige Dunkelheit. 666.

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Blue Velvets vs. Bunte Hunde 10:9 (HZ 1:1)

10. Spieltag, Berlin, Samstag, 31.03.2007
Zuschauer: 4 (Petra, Berte, Fluschi, Grisu)

Grisu der alte Räuber

Zum Start der Rückrunde begrüßte der allmächtige Fußballgott heute alle anwesenden Ballcracks mit Kaiserwetter und einem ausgemergelten Schotterplatz. Alte und neue Gesichter hatten sich eingefunden, um den in der Winterpause angestauten Spieltrieb auszuleben. Nach der Aufwärmphase (aufs Tor dreschen, quatschen, rauchen, auf den Rest warten) wurden aus praktischen Gründen die Mannschaften diesmal nach den Hauptfarben der Obertrikotagen zusammengestellt. Ohne langes Abtasten gings dann auch endlich los mit dem Staubwolkenvolkssport. Obwohl beide Teams attraktiven und kampfbetonten Wuselfußball boten, blieben Tore zunächst Mangelware. Chancen gabs genug, wurden aber im bewährten Stil versemmelt (u.a. schlägt Roy Makaay aka Viktor 2m vorm leeren Tor über den Ball). Für Jason war der Nachmittag leider schon in der ersten Halbzeit beendet - zunächst gabs bei einem Zweikampf in der Luft ordentlich eins auf die Mütze und wenig später traf Pelle per Volleydrehschuss aus kurzer Distanz in höchst sensible Unterleibsgegenden. Mitleid und leichter Spott lagen bei Freund und Feind in dieser Situation dicht beieinander. Entnervt und gedemütigt schlich der Regisseur in leicht gebückter Haltung in langsamen Schritten vom Platz. Zu Beginn des zweiten Durchgangs lichteten sich die Reihen weiter, was die Blues mit munterem Kombinationsfußball zur 6:1 Führung nutzen, die Zügel dann aber etwas zu locker ließen. Ausgerechnet der bis dato blass gebliebene Makaay übernahm jetzt Verantwortung und setzte mit einem eiskalt verwandelten Strafstoss (mit der Pieke scharf und flach in die Tormitte durch die Hosenträger des gelben Keepers) das Zeichen zur Aufholjagd. Die Bunten Hunde bissen fortan aggressiver und effektiver und knipsten sogar bis zur 9:8 Führung, waren am Ende aber zu zahm um die angeschlagene Beute platt zu machen. Endstand 10:9 für die Blue Velvets. Das wars. Am nächsten Samstag rollt der Ball dann wieder.

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Wissensquiz zur Winterpause 2006/2007

Knifflige Fragen rund ums Thema Bolzen am Fröbelplatz.

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Bennys Braune Kordhosen vs. Matzes Blue Jeans 21:22 n.E.

9. Spieltag, Berlin, Samstag, 30.12.2006
Ein kalter unangenehmer Ostwind wehte heute über den Fröbelplatz, von dem sich allerdings 7 eisenharte Sportsfreunde nicht abschrecken ließen. Bennys Braune Kordhosen (Pelle, Jens, Viktor, Benny / Durchschnittsalter 34,75 Jahre) empfingen in Überzahl Matzes Blue Jeans (Fluschi, Pit, Matze / Durchschnittsalter 34 Jahre). Das Spiel begann mit zwei Eigentoren und nachdem sich Jens und Fluschi wegen unterschiedlicher Auffassungen zur Torwartpositionierung wieder einbekamen, wurde dann auch Fußball gespielt. Beide Seiten boten ein hochklassiges Spiel mit vielen Toren, Querschlägern und vergebenen Chancen. Und endlich gabs dann auch die von Pit lang erhoffte Pfützenpremiere, der Pelle zum Opfer fiel. Allerdings konnte sich unser Junge aus Kirchhain trotz glatter Turnschuhesohle gerade noch so mit den Armen abfangen, musste aber trotzdem auf die Wiese zum Hände abwischen. Ein weiteres Highlight bot Jens, der das erste Kopfballtor am Fröbelplatz erzielte. Beim Stand von 18:15 gabs dann nochmal ganz großes Kino. Viktor und Benny, die schon damals in der A-Jugend bei Holstein Kiel die von der ganzen Liga gefürchtete Flügelzange spielten, hebelten mit einer technisch raffinierten Doppelpasskombination die Blues-Abwehr aus, die Viktor mit einem strammen Linksschuss aus 30cm Entfernung ins leere Tor abschloss. Somit war die Moral von Matzes Mannschaft gebrochen, die zwar noch den Anschlußtreffer erzielte, aber von den Kordhosen dann doch gnaden- und skrupellos mit 20:16 in die Steinzeit zurückgebombt wurde. Die Jeansträger überzeugten dann wenigstens beim Elfmeterschiessen, was 2:1 gewonnen wurde. Das wars. Allen ein traumhaftes Silvester und einen gelungenen Kaltstart ins neue Jahr.

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Berlin Superstars vs. Brandenburg Giants 14:13 n.E.

8. Spieltag, Berlin, Samstag, 23.12.2006
Revanche in der Höhle des Bären. Berlin hatte mit Brandenburg noch eine alte Rechnung zu begleichen, da die Jungs aus der Hauptstadt im vergangenen Herbst mit hängenden Köpfen und einer bitteren 12:15 Niederlage inklusive höhnischem Publikumsgejohle durchs Versagertor mussten. Deswegen sollten die Landeier diesmal richtig platt gemacht werden. Die Superstars hatten sich dafür eine besonders kreative Taktik ausgedacht - aggressives körperbetontes Spiel und übertriebene Härte. Bereits in den ersten Minuten merkte man Berlin an, dass heute keine Weihnachtsgeschenke verteilten wurden. Allen voran Andi Schieke, der Acker und Gegner pflügte wie ein blutberauschter Metzger mit Motorsäge und weißer Lederschürze. Leidtragender war insbesondere Fluschi, der sich mehrmals durch die gegnerische Abwehr wühlte und oft nur mit miesen Fouls gestoppt wurde. Die Giants ließen sich allerdings von der harten Gangart des Gegners nicht beeindrucken und spielten Fussball. Die Abwehr um Terrier Jason (0‰ vom Vorabend und 100% gewonnene Zweikämpfe) eröffnete flüssige Spielkombinationen, die im Mittelfeld per Hacke von Pelle mannschaftsdienlich weitergeleitet und von den BB-Stürmern eiskalt per Traumtor versenkt wurden (u.a. drischt Eva den Ball unhaltbar unter die Latte). Berlin hielt in Unterzahl und mit aufwendigem Kraftfussball (Matze und Jens) dagegen und führte zur Halbzeit sogar mit 7:4 und hätte eigentlich auch höher führen müssen, allerdings hatte der quirlige Viktor heute einen seiner schlechteren Tage (schlug vorm Tor mind. 5x über den Ball). Im zweiten Durchgang erhöhten die Dorfköter die Schlagzahl und spielten die Superstars an die Wand. Beim Stand von 10:9 war Schluss. Die Berliner diskutierten im Bewusstsein einer erneut äußerst peinlichen Niederlage dann aber solange mit dem Schiri, bis es 10:10 stand. So kam was kommen musste - Elfmeterschiessen. Hier versagten beim entscheidenen Elfer trotz neuer Sporthose und Sambaschuhe ausgerechnet Pit die Nerven. Unmittelbar danach ziehen die Superstars mehrere Ehrenrunden und lassen sich wie Götter feiern während die Gaints trotz besserer Mannschaftsleistung mit leeren Händen dastehen. Auf dem anschließenden Heimweg wird vorm Planetarium in der Prenzlauer Allee noch eine äußerst seltene Winterimpression im Bild festgehalten - ein blühender Kirschbaum im tiefsten Dezember.

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Three Lions vs. MegaVier 7:5 n.E.

7. Spieltag, Berlin, Samstag, 16.12.2006
Zunächst lange Gesichter bei beiden Teams. Wider Erwarten war unser Platz belegt. Die Mannschaft von Juventus Turin (27facher italienischer Meister) absolvierte am Fröbelplatz eine Trainingseinheit und musste vom Platz gefegt werden. Juve war im anschließenden Duell zwar nicht unbedingt besser, machte aber trotz einer Torwartgalavorstellung von "Katze" Jens die entscheidenden Tore und reiste mit einem 4:1 Sieg im Gepäck zur Spätschicht in die Heimat ab. Dafür hatten wir das Stadion wieder für uns. Numerisch waren die MegaVier (Jason, Jens, Matze, Rene) mit einem Mann mehr auf dem Platz den Lions (Viktor, heute mit Pit Bull T-Shirt und in Aggrolaune, Pelle & Pit) überlegen und nutzen dies wie eine Katze, die eine Maus bis zur Erschöpfung müde spielt, bevor sie erlegt wird. Allerdings wehrte sich die Maus und schaffte mit brilliant herausgespielten Toren ein 5:5. Und es kam noch besser - im folgenden Elfmeterschießen trafen Pelle und Viktor, alle anderen versagten. Sieg für 3 glorreiche Lions und den MegaVier kann man für die nächsten Wochen eigentlich nur wünschen, dass die Boulevardpresse sie nicht zur sehr zerfetzt (LoserVier haha...).
     
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Stargarder Straße 64 vs. Lok Kirchain 14:15 n.E.

6. Spieltag, Berlin, Samstag, 09.12.2006.
Lediglich 6 Ballcracks fanden heute den Weg ins Stadion. Bis auf Pelle, der den Vorabend ganz brav in den eigenen vier Wänden verbrachte, quälten sich die restlichen Spieler über den Platz und waren zwar physisch anwesend, vermittelten aber eher den Eindruck noch im August Fengler, im Frannzclub oder bei der Betriebsweihnachtsfeier zu sein. Das Team aus der Stargarder hatte Verstärkung mitgebracht - Axel, ein ehemaliger Zehnkämpfer, der jedes Jahr für 3 Monate in Chile bei Colo Colo trainiert und das heutige Spiel in Zivilklamotten absolvierte. Fußball wurde auch gespielt, allerdings gab’s nur ganz magere Kost mit wenigen Höhepunkten. Die Stargarder lagen zur Pause mit 10:6 vorne und gaben bis zum Spielende die Führung nicht mehr aus der Hand. Offizieller Endstand 13:11 für die SS64 (Jana, Axel, Pit), die den Kirchhainern dann aber noch zwei Tore schenkten und so kam es zum traditionellen Elfmeterdrama, was die Lok-Elf (Pelle, Jason, Fluschi) mit 2:1 für sich entschied. Aber egal wer nun letztendlich als Sieger vom Platz ging. Viel wichtiger war an diesem Nachmittag, dass Pelles Adidas Tangoball nicht in einer der vielen Pfützen landete. Um 15 Uhr hatte der Spuk ein Ende und alle freuten sich auf die Couch und die Fernbedienung. Gegen 15:30 Uhr erreichte den Redakteur ein Anruf von Berte, der sich als interessierter Zuschauer outete und verwundert im leeren Stadion stand. Sport frei.

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Sachsenring Jana vs. Turbine Eva 14:12 n.E.

5. Spieltag, Berlin, Samstag, 25.11.2006.
Eine alte Gepflogenheit aus der Zeit, als man als Kind auf diversen Bolzplätzen in der Ostzone dem Ball hinterher jagte, feierte heute Renaissance. Per Tip-Top-Wahl stellten sich Jana und Eva in ihrer Funktion als Mannschaftskapitäne ihre Teams heute selbst zusammen und bewiesen hinsichtlich einer ausgeglichenen Spielstärke beider Mannschaften ein gutes Händchen. Beide Seiten plagten allerdings Verletzungssorgen (gestauchte Daumen, gezerrte Oberschenkel, Herbsterkältung, Alkoholfieber und eine Kneipenschlägerei im Yolanda am Vorabend). Aber da ja bei allen Spielern die Härte von innen kommt, wurde trotzdem Fußball gespielt. Zur Halbzeit führte die Sachsenring-Elf mit 9:5. Nach der Pause kam etwas mehr Schwung in die Partie, da die beiden Nachwuchstalente Maxim und Alex (zwei Stifte aus dem angrenzenden Neubaugebiet) auf kampfbetonten Hochgeschwindigkeitsfußball stehen und auch das eine oder andere Mal gestandenen Profis den Ball abjagten. Beim Stand von 11:9 wurde die Partie auf Grund der nahenden Dunkelheit, Termindruck und der allgemeinen Plattheit abgebrochen. Die Janasachsen schenkten den Evaturbinen noch zwei Tore und so gab’s auch dieses Mal wieder einen großartigen Elfmeterkrimi. 3:1 Sieg im Elferschießen für Jana, Jason, Jens, Maxim und Pit, bittere Tränen für Eva, Rene, Viktor, Pelle und Alex. Auf der anschließenden Pressekonferenz waren sich beide Kapitänsfrauen einig, dass am Fröbelplatz wie gehabt lockerer und fairer Fußball gespielt wird. Mit dem Gedanken, dass Pit seinen WG-Kumpel Viktor hinten links in der großen Schlammpfütze zu gerne hätte umgrätschen wollen, endet ein rauschender Fußballnachmittag.

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Aktivist Groß Krausnick vs. Spartak Moskau 23:27 n.E.

4. Spieltag, Berlin, Samstag, 28.10.2006
Wieder einmal ausverkauftes Haus und Gänsehautatmosphäre im Hexenkessel am Fröbelplatz. Aktivist Groß Krausnick empfing zum Spitzenspiel die Mannschaft von Spartak Moskau. Beide Mannschaften traten in Bestbesetzung an und gaben ohne taktische Zwänge von Beginn an Vollgas. Neben Offensivfußball der Extraklasse wurde auch für reichlich Häme auf den Rängen gesorgt – 3 Spartak Eigentore (2x Pit, 1x Viktor) sowie verschossene Elfmeter und Chancentode auf beiden Seiten. Mit einer 12:11 Führung für den Gastgeber ging’s zum Pausentee. Im zweiten Durchgang zog Krausnick das Tempo an und baute die Führung aus. Mitte der 2. Halbzeit stockte den 76.000 Zuschauern der Atem. Der Moskauer Regisseur Jason (marschierte mehrmals durchs gegnerische Mittelfeld wie ein Messer durch warme Butter) und Krausnicks Spielmacher Pelle stießen in der jederzeit von beiden Seiten fair geführten Partie bei einem Zweikampf unglücklich zusammen. Letzterer blieb zunächst benommen am Boden liegen, beide bissen aber auf die Zähne und spielten trotz gebrochener Kniescheibe weiter. Groß Krausnick stellte nach dieser Spielunterbrechung auf Abwehrriegel um. Die Russen reagierten mit wütenden Angriffen und wurden schließlich mit dem verdienten 21:21 Ausgleich in der Nachspielzeit für ihre Mühe belohnt. Dann war Schluss und wieder einmal musste die Entscheidung vom Punkt fallen. Hier hatte Spartak (Sandra, Jason, Viktor, Pit) das bessere Ende für sich und Groß Krausnick („Zunge rein“ Mordillo, EvaB, Fluschi, Pelle) versank im Tal der Tränen. Dank ein beide Teams für einen großen Sportnachmittag mit allem was das Ballsportherz begehrt - volksnahe Fußballfeinkost. Sport frei.

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BFC Dynamo vs. Friedrichshain 12:15

3. Spieltag, Berlin, Samstag, 21.10.2006
Strahlender Sonnenschein beim Spitzenspiel am Fröbelplatz. Der BFC Dynamo empfing die Gäste aus Friedrichshain. Spielertrainer Weinhold konnte aus dem Vollen Schöpfen und setzte mit Jens, JanaF, Pit und dem portugiesischem Gastspieler Christiano Ronaldho auf altbewehrte Kräfte. Die Gäste um Spieletrainer Nowoczin hatten sich mit einstiger Fussballprominenz verstärkt – Pelle (Hamburger SV), Rainer (Energie Cottbus), Ingo (Bayern München) und Jasons Mitbewohner Bajesch (FC Barcelona). Von Beginn an spielten die Gäste frech auf und münzten ihre Überlegenheit effektiv in Tore um. Mit einem komfortablen 12:6 Vorsprung für Friedrichshain ging es in die Halbzeit. Trainerfuchs Weinhold änderte in der Pause die taktische Marschroute und zog Joker Mario und einen fremden Gaststorwart aus dem Ärmel. Wie ausgewechselt kam das Heimteam aus der Kabine und holte bis auf 12:14 auf. Kurz vor Schluss nutzen die Gäste jedoch eine Unstimmigkeit in der BFC Abwehr und machten den Sack zum 12:15 Endstand zu. Glückwunsch an die Friedrichshainer zu 3 verdienten Auswärtspunkten und obwohl es nicht zum Sieg gereicht hat ein großes Lob an die Weinholdtruppe für die tolle Moral und die großartige kämpferische Leistung.

Einigen hats Spaß gemacht, anderen nicht. Die Gründe sind bekannt - unterschiedliches technisches und physisches Niveau der Spieler/-innen, scharfes Schießen obwohl der Torwart ein Mädchen ist und egoistische Spielweise Einzelner. Hoffe, es wird beim nächsten Mal wieder so, dass man sich nach Spielende bereits auf das nächste Mal freut. JanaF hat einen Ellenbogencheck gg. einen männlicher Spieler Ihrer Wahl frei. Bis zum nächsten Bolztermin. Sport frei.

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Elbe-Elster vs. Sachsen 17:15 n.E.

2. Spieltag, Berlin, Samstag, 14.10.2006
Großer Fussball wurde am Wochenende auf dem abgezäunten Schotterplatz an der Fröbelstraße wieder geboten. Dabei kreuzte die Mannschaft des Landkreises Elbe-Elster mit der Landesauswahl Sachsen die Klingen. 14:14 stand es nach Ende der regulären Spielzeit und so musste die Entscheidung vom Elfmeterpunkt fallen. Hier hatte das EE-Team die besseren Nerven und vollendete zum Endstand von 17:15 n.E. - grenzloser Jubel bei Pelle, EvaB, Fluschi und Mario, bittere Tränen der Enttäuschung dagegen bei JanaF, Viktor, Jason und Pit. So ungerecht kann Fussball sein. Glückwunsch an das EE-Team das sich an diesem Tag insgesamt geschlossener und cleverer präsentierte. Bei den Sachsen rächte sich die klägliche Chancenverwertung (mehrmals aus 2m neben das leere Tor). Aber egal. Viel wichtiger war, dass es allen Spass gemacht hat und dem war auch so.

Lockeren Volkssport mit hohem Unterhaltungswert, fiesen Fouls am Zaun, Flugkopfbällen, Fallrückziehern und Kniescheibenbrüchen gibt’s dann wieder beim nächsten Bolztermin. Sport frei und allen noch ein schönes Wochenende.

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Brandenburg vs. Berlin 15:12

1. Spieltag, Berlin, Samstag, 07.10.2006
Aufm Bolzer in der Fröbelstraße (ggü. Prenzlauer Allee Ecke Raumer Straße) bei optimalen Bedingungen (eingezäuntes Spielfeld, schwarzbrauner Feinschotter, Metalltore, zwischenzeitliche Nieselschauer) haben sich am besagten Tag ein paar Freizeitkicker aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis zum Kicken getroffen. Dabei setzte sich nach 120 minuten Brandenburg gg. Berlin nach großem kampf mit 15:12 durch. Für Berlin lief nach 17 Jahren Fussballabstinenz Viktor wieder auf und liess wie einst Oleg Blochin die sowjetische Flügelzangentaktik wieder aufleben. Trotz alledem reichte es für die Hauptstädter (Viktor, Jens, Schieke, Mario + ein asiatischer Gastspieler) nicht ganz gegen die an diesem Tag einfach einen Tick besser aufgelegten Brandenburger Jungs und Mädels (Sandra, Jason, Fluschi, Pit). Wie auch immer. Jedenfalls hats großen Spass gemacht und deshalb wird ab jetzt und sofern der Acker nicht komplett gefroren ist immer Samstags um 14 Uhr an besagter Stelle gebolzt. Wer Bock auf grobmotorischen Spassfußball mit rassigen Zweikämpfen, spannenden Torraumszenen, raffinierten Kabinettstücken und Schultereckgelenksprengungen hat soll einfach hinkommen und mitkicken.

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Leserkommentare

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Sven Mikalo aus Hannover
  Friday, 13-05-11 22:08
Geil der Fröbel ...
Der hat schon bessere Zeiten gesehen aber schön das es den noch gibt .

PS.: Jahrelang dort gespielt doch immer ungeschlagen :)

Fröbel Rockt

  Friday, 13-05-11 22:06
Hi schön zusehen das der alte fröbel noch bespielbar wir haben dort vor ca 15jahre angefangen Fußball zuspielen und bei solchen Bildern kommen Erinnerungen hoch Wunder schön danke

Wasma Hatdahatma aus Cobquecura
  Wednesday, 19-05-10 10:47
Also mal soo... Während der Liveübertragung im chilenischen Fernsehen war Traktor Yolanda schon die besseraussehende Mannschaft. Die Einzelwertung geht aber nach Cottbus an Lute. Vor allem die Hose hat uns südamerikanischen Frauen gefallen.
Bis bald!
Eure Wasma

punkt aus cotte
  Tuesday, 18-05-10 21:19
da haben's die cottpussies den schnörkellosen wahlberliniern aber jezeicht. richtich so. immer druff uffs tor!

fußballexperte vom Land
  Saturday, 15-05-10 04:26
der fällt ja schon wenn nebenan ein fenster aufgeht