London, August 2005
Eine Anreise in dieser Größenordnung ist natürlich kein Zuckerschlecken sondern einfach nur anstrengend und nervig und ganz besonders wenn die Akkus auf Reserve laufen. Los ging’s mit 100 Euro Extrakosten für das Übergepäck. Ich hatte in zwei großen Reisetaschen und einem weiteren voll gepackten Rucksack neben den notwendigen Klamotten auch noch meinen geliebten PC mit dabei, der mir eigentlich die meisten Sorgen machte, weil ein sensibles Gerät ja auch einer entsprechenden Pflege und Handhabung bedarf, aber wider Erwarten hat das Maschinchen alles gut überstanden.
Dafür kamen auf dem Airport Luton dann allerdings meine Gepäckstücke leicht verändert aufs Transportband. So war beispielsweise ein Taschenhenkel aus dem Leder gerissen, mein Rasierapparat kam als einzelnes Gepäckstück aus der Luke, die Schutzhülle für meine Anzüge war aufgeschlitzt und mein batteriebetriebener Barttrimmer lief im Beautycase auf Hochtouren. Das Wetter war traumhaft – Regen, kein Nieselregen sondern ein schöner kräftiger Landregen. Der Flughafentransfer mit dem Bus beinhaltete zweimaliges Umsteigen und noch ca. 500m Fußmarsch entlang einer belebten Straße mit vielen Shops, Imbissbuden und Cafes. Den Fußmarsch habe ich abgeschenkt und mir für die letzten Meter ein Taxi bestellt. Und als ich dann am Nachmittag in Finsbury Park endlich in meiner Unterkunft war, die ich bereits im Vorfeld für die kommenden zwei Wochen gebucht hatte, war ich einfach nur froh, dass meine wunderschöne Anreise vorbei war.





