Die dritte Insel unserer Reise war Oahu und wir wohnten in der Nähe des legendären Waikiki-Strandes. Als wir dort ankamen war es erst einmal ein kleiner Kulturschock. Von der Ruhe der anderen Inseln ging es in die hektische Grossstadt. So viele Menschen auf einem Haufen war man gar nicht mehr gewöhnt. Der Waikiki-Strand war ziemlich überfüllt und die Leute sind auch am Strand mit sehr viel Stoff bedeckt, eben typisch amerikanisch. Natürlich bietet sich hier kulturell dem Besucher einiges, so kann man Sehenswürdigkeiten besuchen, auf Shoppingtour gehen und am Abend in den Clubs abchillen.
Auf dieser Insel hatten wir keinen Mietwagen, da die Infrastruktur ziemlich gut ist und viele Busse zu allen Orten fahren, die man erreichen möchte. Für unseren ersten Ausflug mieteten wir uns trotzdem einen Wagen. Es war ein Ford Mustang Cabrio mit dem wir nach Mokulela in den Norden der Insel fuhren. Hier gibt es angeblich weltweit die höchsten Wellen. Der Ort ist ein Surferparadies und den Wellen wurden zum späten Nachmittag wirklich so hoch, dass man auch nicht mehr baden durfte. Wir hätten lieber hier Quartier beziehen sollen, als am Waikiki-Beach, da es doch mehr junge Leute hierher zieht und alles ziemlich relaxt ist.
Als nächsten besuchten wir in Pearl Harbor das USS Arizona Memorial. Wer sich für Millitärgeschichte interessiert, für den ist das vielleicht ein Highlight, wir waren da nicht ganz so euphorisch. Angenehm war, dass man keinerlei Eintrittspreise zahlen musste. Am Anfang der Führung sieht man sich einen halbstündigen geschichtlichen Film über den Bombenangriff auf Pearl Harbor an. Danach fährt man mit einem Schiff zur gesunkenen Arizona, auf der das Memorial gebaut wurde. Auffallend ist der hohe Anteil an japanischen Besuchern.
Zum Schluss unserer Reise ging es mit dem Bus zur Hanauma Bay, welche dem interessierten Schnorchler bleibende Eindrücke vermittelt. Bevor man jedoch den Strand der Bay betreten kann und die Kasse hinter sich gelassen hat, muss man sich noch einen kurzen Lehrfilm über die einzigartige Flora und Fauna anschauen, damit man sich als Tourist in dieser Oase richtig verhält. Zum Baden ist der Strand aber weniger geeignet, da es dort sehr viele Steine und Felsen im Wasser gibt, aber mit einer Taucherbrille und Schnorchel hat man wirklich eine einmalige Optik. Viele bunte Fische, Möränen und Schildkröten gibt es zu bestaunen.
Dann ging es mit 26 stündiger Reisezeit wieder in das kalte Deutschland
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Bert
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Fotos: Bert
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