Aus lauter Tradition heraus gab es zum Frühstück meist ein Croissant mit Kaffee. An diesem Morgen verschlug es uns zuerst in den eingemeindeten Fischerort Barcelonetta. Zu dieser Jahreszeit und bei diesem Wetter waren die Straßen und der Strand ziemlich leer. Dies war aber sehr angenehm, da der Entspannungs- und Wellnessteil ohne nervende Strandbesucher und Kindern stattfand. Selbst das traditionelle Taubenbewerfen konnte in aller Ruhe bis zum sich einstellenden Hunger betrieben werden. Am schnellsten ist es in diesem Fall, wenn man eine der zahlreichen Bocatterias aufsucht. Dort können leckere belegte Baguette in verschiedensten Variationen geordert werden. Dazu ist die Biersorte "Estrella" sehr zu empfehlen. Unser sehr legerer Tendelschritt führte uns als nächstes zur Sagrada Familia. Dies ist eine noch immer im Bau befindlichen Gaudi-Kirche. Nur das der nette Herr Gaudi keinerlei Baupläne oder ähnliches hinterlassen hat. In ca. 20-30 Jahren soll sie dann fertiggestellt werden. Wenn viele Köche den Brei verderben, verderben dann auch viele Architekten den Bau? Von hier lenkten wir unsere müden Schritte noch durch das Künstlerviertel "Gracia". Dieses ist etwas ruhiger und entspannender als unsere vorübergehende Heimat "Raval". Danach hieß es für uns erst mal verspätete Siesta. Der Tag endete noch in einem versteckt liegenden afrikanischen Restaurant mit lecker Essen und in 1, 2, 3 Bars.
Heute gibt es gleich mal drei Lebensweisheiten von uns. Gratis!
1. "Katalanische Frauen sind sehr aufbrausend und prinzessinnenhaft. Fragt Manu, den Argentinier!"
2. "Als Deutsche sollten wir keinen Krieg mehr beginnen! Holländer und / oder Argentinier marschieren einfach besser und schneller. Blitz ist also nicht mehr drinne."
3. "Wir Europäer schenkten der Welt den Alk und sie kam damit nicht klar! Sie schenkte uns den Kiff..."





