Nachdem wir in Hermanus gestartet sind, führte unsere Route über das Studentenstädtchen Stellenbosch direkt nach Kapstadt. In der Umgebung um Stellenbosch konnte man viele Weinanbaugebiete besichtigen und einige Weingüter laden auch zu einer Weinverkostung ein. Unsere Unterkunft suchten wir uns direkt im Zentrum von Kapstadt in der Loopstreet. Viele Bars, Restaurants und Geschäfte findet man in der Parallelstrasse der Longstreet.
Am ersten Abend gingen wir in eine nette Bar und lernten zufällig drei Mädels aus Frankfurt kennen. Sie erzählten uns, dass Wegrennen bei einem Raubüberfall nicht viel nützt, da ein Bekannter von ihnen dies versucht hat und dabei in den Rücken geschossen wurde. Zum Glück passierte das direkt vor einem Hospital in Durban, so dass er noch am Leben ist.
Am nächsten Morgen schliefen wir etwas länger als gewöhnlich und dann ging die Fahrt zum Tafelberg. Man kann den Gipfel des Tafelberges zu Fuss oder mit der Seilbahn erreichen. Wir entschieden uns für die Seilbahn, da es ziemlich heiss war. Ist man oben auf 1086 Meter Höhe angekommen, hat man eine herrliche Aussicht auf Kapstadt und Umgebung.
Nun ging der Tagesflug zum Cape of Good Hope direkt zum Cape Point. Dabei durchquert man ein Naturschutzgebiet, bis man schliesslich zu Fuss zum Leuchtturm gelangt. Es ist auch möglich, die letzten Meter mit einer Bahn zu fahren. Auf jeden Fall ist die Fahrt zum Kap ein Ausflug wert, man sollte sich aber auf starken Wind einstellen.
Jetzt ging es zurück in unser Hotel, wo es noch immer sehr nach Insektenvernichtungsmittel roch, denn man wohnt häufig nicht allein und die Kakerlaken trauen sich sogar tagsüber aus ihren Verstecken.
Am nächsten Tag schliefen wir wieder etwas länger und es sollte ein richtiger Tag zum Faulenzen werden. Wir fuhren nach dem Aufstehen an den Strand von Camps-Bay. Der Strand war gut besucht und es waren viele junge Leute dort. Etwas störend sind die ständig vorbeilaufenden Verkäufer, die Ihre Waren anpreisen. Nach 4 Stunden "in der Sonne braten" war es uns doch schon etwas zu heiss und wir liessen den Tag gemütlich ausklingen. Am nächsten Tag traten wir die Heimreise nach Deutschland an.
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