Kruger Nationalpark (23.11.-25.11.03)
Giraffe

Nachdem wir von Berlin nach London geflogen sind, ging es dem Entdeckungsreisenden Bert schon wieder etwas besser. Am Abend davor fand das » Viagra-Experiment statt, welches doch ein wenig Nachwirkungen hinterliess. Der Anschlussflug nach Johannesburg verlief ziemlich ruhig und mit etwas Filmunterhaltung verging die Zeit wie im Fluge. Nach der Landung holten wir erst mal unseren Mietwagen und fuhren los in Richtung Kruger Nationalpark. Plötzlich kamen wir an eine Mautstation und sollten für die Autobahn Gebühren entrichten. Leider hatten wir noch kein Geld getauscht und unsere Kreditkarte wurde nicht akzeptiert. Zum Glück sind die Südafrikaner ein nettes Völkchen und so half uns ein vorbeifahrendes Pärchen mit etwas Geld aus. Wir konnten so ein gutes Tempo vorlegen, so dass wir  gegen 14 Uhr schon im Kruger Nationalpark ankamen.

 

 

 

 

 

Krugerpark und Unterkunft

Wir konnten uns in dem Parkdorf Berg-En-Dal einquartieren, die restlichen Unterkünfte waren auch schon ausgebucht. Am ersten Tag waren wir ziemlich platt von dem langen Flug und der Rumkutscherei mit dem Auto, so dass nach einigen Bieren und Abendbrot schon die Nachtruhe angetreten wurde. Am nächsten Morgen mussten wir dann um 4 Uhr morgens aus den Federn, denn es ging zur dreistündigen Morgensafari. Als erstes konnten wir eine Giraffe bestaunen, dann gab es ein Panzernashorn zu sehen. Nach einigen Kilometern hatten wir sogar das Glück, den sonst sehr scheuen Leopard beim Abruhen zu beobachten. Als wir von der Safari zurückkehrten assen wir Frühstueck und begaben uns dann selbst auf Safari. Das war dann viel spannender, als wir mit unserem Mietwagen in eine Elefantenherde hineingeraten sind. Die Tiere sind doch recht gross in freier Wildbahn und uns wurde schon etwas mulmig. Später sahen wir noch einen Elefantenbullen allein in der Gegend und wir dachten für ein schönes Foto kann man auch mal aus dem Wagen aussteigen, was wir dann auch taten. Später sahen wir noch mehrere Giraffen, ein Löwenpärchen beim chillen, jede Menge Antilopen, Flusspferde und Krokodile.

Auf der Nachhausetour nahmen wir dann nicht die Teerstrasse sondern eine Abkürzung auf einem Sandweg durch den Busch. Unser Wagen hatte danach ein paar Steinschläge abbekommen und sah mächtig vollgestaubt aus, aber das war uns erst mal egal. Am Abend musste dann noch ein Wasserkocher auseinandergenommen werden, da der Steckdosenadapter nicht in Südafrika funktionierte. Das war nötig damit die Kameraakkus aufgeladen werden konnten.

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