Thailand - Skip im "Land des Lächelns"

Bangkok

Königstempel

Nach einem relativ entspannten Flug mit Zwischenstopp in Bahrein landeten wir am Vormittag des 29.11.2003 in Bangkok, der Hauptstadt Thailands. Die auf 12 Millionen Einwohner geschätzte Metropole wird von einer Smog-Glocke umhüllt, die schon beim Landeanflug zu erkennen ist. Beim Verlassen des klimatisierten Flughafengebäudes wirkt die stickige, heiße Luft in dieser Stadt wie ein Schlag in die Fresse. Viele der Einwohner tragen Atemschutzmasken, wenn sie auf Bangkoks Straßen unterwegs sind, vermutlich damit sie länger leben.

Wo man geht und steht, wird man angelächelt und nach seinem Befinden befragt; die Freundlichkeit der Thailänder macht selbst aus dem stinkelaunigsten Bleichgesicht einen Dauergrinser. Der Straßenverkehr ist britisch, aber ohne Regeln; Taxis gibt’s in allen Ausführungen und wie Sand am Meer. Obwohl Bangkok sicher die teuerste Stadt Thailands ist, ist alles saubillig und trotzdem muß man noch feilschen.

Wir hatten knapp zwei Tage Zeit für diese Wahnsinnstadt, also gingen wir erst mal shoppen.

Nach einigen Stunden nannten wir mehrere Uhren, T-Shirts, Schuhe und Sonnenbrillen unser Eigen, natürlich alles "Markenware". Es wird zeitig dunkel in Thailand, also stärkten wir uns etwas mit den kulinarischen Köstlichkeiten dieses Landes und machten uns daran, unsere Ankunft hier ordentlich zu begießen. Wir, das sind zwei Kerle mit Anhang, landeten nicht weit von unserer Absteige in einem Biergarten(!) mit Livemusik, welcher, wie sich wenig später herausstellte, überwiegend von Thai-Schwuchteln frequentiert wurde. Das Singha-Beer schmeckte köstlich, trotzdem mussten wir nach etwa einer Stunde die Flucht ergreifen, da die anderen Gäste zunehmend Gefallen an uns Männern fanden.

Am nächsten Tag besichtigten wir den Palast des thailändischen Königs Bumipol, was sich bei der Hitze als sehr anstrengend herausstellte; anschließend befuhren wir mit sogenannten Longtail-Booten die als Khlongs bezeichneten Kanäle, welche ähnlich wie in Amsterdam und Venedig die ganze Stadt durchziehen. Abends waren wir noch mal auf Shoppingtour, danach nahmen wir noch ein paar Drinks und gingen zeitig pennen, da am darauf folgenden Tag, kurz nach Morgengrauen, unsere Nordthailand-Rundreise starten sollte.

 

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